Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter ist mittlerweile 18 Monate alt. Ich habe sie sehr lange voll gestillt, da sie jegliche Nahrung verweigert hat (allerdings ist sie super "propper", eigentlich auch sehr dick). Mit 11 Monaten hat sie dann angefangen zu essen und mit 15 Monaten sich tagsüber abgestillt. Ich stille jetzt noch Mittags zum Einschlafen und abends und die ganze Nacht, teilweise stündlich. Sie will nicht ohne die Brust einschlafen und wenn ich versuche, sie mit Geschichten oder Liedern zu beruhigen, wird sie total hysterisch. Ich würde sie jetzt aber schon sehr gerne abstillen, will sie aber nicht "schreien" lassen. Sie nimmt keinen Schnuller und wird auch immer von mir ins Bett gebracht (mein Mann kommt abends spät nach Hause) Gibt es irgendwelche "Tricks" oder Empfehlungen, wie ich vorgehen könnte??? Danke, Daniela
? Liebe Daniela, Wenn Sie nun allmählich abstillen mögen, können Sie zum Beispiel das Stillen jedes Mal weiter verkürzen. Viele Mütter haben festgestellt, dass es wirksam und relativ wenig belastend ist, ein Kind so oft anzulegen, wie es möchte, aber es nicht so lange zu stillen. Sie könne Ihr Kind eine kleine Weile anlegen und es dann ablenken oder ihm etwas zu essen anbieten. Eine Möglichkeit nachts abzustillen ist es, dass statt Ihnen Ihr Partner die Nachtschicht bzw. das zu Bett bringen zum Teil übernimmt. Also nicht Sie wenden sich jedesmal dem Kind zu, sondern ihr wechselt euch ab und da ein Mann keine Brust zum Stillen hat, wird er euer Kind auf andere Weise beruhigen müssen. Das Verändern von Ritualen kann helfen. Wenn Ihr Partner nicht einspringen kann, bleibt es an Ihnen, Ihr Kind auf andere Weise zu trösten und zu beruhigen und ihm einen Ersatz für die Brust anzubieten. In dieser Situation ist ein Nachthemd bzw. Kleidung, die sich vorne nicht öffnen lässt oft hilfreich. Wichtig ist, dass Ihr Kind weiterhin deine Liebe und Zuneigung spürt. Er muss erkennen können, dass Sie ihm zwar die Brust, aber nicht Ihre Liebe entziehen. Viele Frauen glauben, dass sie sich beim Abstillen vom Kind distanzieren müssen, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Deshalb halte ich auch nicht viel von der Lösung, dass die Mutter einige Tage alleine verreist. Diese plötzliche Trennung kann das Kind in tiefe Trauer und Verzweiflung stürzen und vor allem: Was macht die Mutter, wenn das Kind nach der Rückkehr doch wieder an die Brust will? LLLiebe Grüße Biggi Welter
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