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Liebe Biggi! Seit einer Woche stille ich meinen fast 10 Monate alten Sohn nur noch morgens uns abends und je eine Brustseite. Seitdem habe ich den Eindruck, dass meine rechte Brust, die ich ihm immer morgens "gebe" sehr viel kleiner geworden geworden ist, als die Linke. Sonst war es immer umgekehrt. Normalerweise fuehle ich, ob in der Brust sich Milch ansammelt, aber die rechte ist einfach klein und weich und fuehlt sich sehr leer an. Auch trinkt mein Sohn nur sehr wenig dort. Kann es sein, dass eine Brust schon "versiegt" ist? Eigentlich wollte ich diese beiden STillmahlzeiten noch mind. bis zu seinem ersten Geb. fortsetzen. Ich dachte, die Milchbildung ist immer gleichmaessig rechts und links, oder? Vielen Dank im Voraus, Andrea
? Liebe Andrea, die Milchbildung ist so gut wie nie gleichmäßig rechts und linke, denn wir Menschen sind nicht absolut symmetrisch. Es ist vollkommen normal, dass die Brüste einer Frau unterschiedlich groß sind und in den Brüsten auch unterschiedlich viel Milch gebildet wird. In einigen Fällen kommt es zu einer stärkeren Milchproduktion in einer Brust, weil in dieser Brust mehr Milchgänge arbeiten und die Milch in dieser Brust schneller und reichlicher fließt. Manchmal wird (häufig unbewusst) an einer Seite mehr angelegt als an der anderen und so diese Seite zu mehr Milchbildung angeregt. Dieser Unterschied ist jedoch normalerweise bedeutungslos, da es nicht auf die Menge in einer Brust ankommt, sondern auf die Gesamtmenge. Es ist sogar möglich mit nur einer Brust zu stillen (Zwillinge haben rechnerisch auch nur eine Brust pro Kind zur Verfügung). Es kann sein, dass deine Brust durch nur mehr eine Stillzeit (pro Brust) innerhalb von 24 Stunden nicht mehr ausreichend zur Milchbildung angeregt wird. Es gibt Frauen, bei denen eine so seltene Stimulation nicht ausreicht, um die Milchmenge in der benötigten Höhe aufrecht zu erhalten. Falls Du also noch weiter stillen magst, ist es sinnvoll wieder häufiger und jeweils auch an beiden Seiten anzulegen. LLLiebe Grüße Biggi
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