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Hallo, ich habe eine Frage zum Abstillen. Mein 6 Monate alter Sohn bekommt jetzt mittags eine Breimahlzeit und wird sonst noch nach Bedarf gestillt. Ab der nächsten Woche kommt dann der Abendbrei dazu. Wasser biete ich ihm zum Brei zwar an, aber er nimmt nur sehr wenig davon. Dennoch habe ich nach wie vor sehr viel Milch. Zeitweise trinkt er dann nur noch eine Brust, da diese so voll ist, daß es ihm reicht. Die Brust wird dann ab und an schon ziemlich hart und warm. Ich habe also nicht das Gefühl, daß die Milch schon weniger geworden ist. Was kann ich tun? Ganz abstillen möchte ich noch nicht, aber die Breimahlzeiten sollen schon jeweils eine Stillmahlzeit ersetzen. Hilft Pfefferminztee trinken? Wenn ja, wann sollte ich ihn am besten trinken? Vielen Dank für die Hilfe, Lotta
? Liebe Lotta, Die Brust ist ein träges Organ, das keine raschen Veränderungen mag. Falls die Brust zu spannen beginnt und Sie ihr Baby nicht anlegen können oder wollen, pumpen Sie gerade so viel Milch ab oder streichen von Hand aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. In jedem Fall ist es sinnvoll, Stillzeiten nicht gleich vollständig durch andere Nahrung zu ersetzen, sondern allmählich die zusätzliche Nahrung zu steigern und im gleichen Zug dann weniger zu stillen. So können sich sowohl das Kind als auch Ihre Brust an die Veränderung gewöhnen. Pfefferminztee hat eine (leicht) milchreduzierende Wirkung, die jedoch nicht bei jeder Frau gleich ist. Wenn Sie sich für solche naturheilkundlichen oder für homöopathische Mittel zur Verringerung der Milchmenge interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Hebamme oder Ärztin/arzt. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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