Mitglied inaktiv
Hallo Biggi! Weiss gar nicht, ob ich mit meiner Frage bei dir so richtig bin, also: Meine Tochter ist fast 10 1/2 Monate alt und ich habe bis jetzt nur noch abends und morgends gestillt. Gestern hat sie z.B. die Brust morgends und abends verweigert: also habe ich frische Vollmilch gekauft und gestern abend 1:1 mit Wasser vermischt und ihr 100 ml davon gegeben (nach ihrem normalen milchfreien Brei, den sie immer kriegt) denn ich denke, wegen der paar Wochen, bis sie 1 Jahr alt ist, brauch ich jetzt nicht noch mit Milchnahrung beginnen, oder? Also: nun meine Frage: wenn ich ihr am Abend nun neuerdings einen Milch-Getreide-Brei herstelle aus 1:1 gemischter Vollmilch braucht sie dann noch zusätzlich Milch zum Trinken oder reicht das dann? Morgends wollte ich sie noch weiterhin stillen, hat heute morgen auch wieder geklappt, aber wenn sie das doch nicht mehr möchte, gebe ich ihr dann morgends auch einfach 1:1 gemischte Vollmilch??? Oder muss da noch was mit reingemischt werden? Und wieviel ml Milch sollte sie denn zu sich nehmen? Die 100 ml gestern abend waren schon eine Riesenmenge für sie, denn Wasser trinkt sie nie soviel auf einmal! Und wie lange sollte ich 1:1 mischen??? Fragen über Fragen mal wieder, hoffe du kannst mir wieder helfen, viele Grüße Billy
? Liebe Billy, sicher ist es nicht so, dass genau auf den Tag gerechnet werden sollte und es gibt auch Stimmen, die normale Kuhmilch bei Kindern ohne erhöhtes Allergierisiko ab zehn Monaten nicht mehr als sooo problematisch ansehen, auf der „sichereren Seite" ist man jedoch, wenn man mit normaler Kuhmilch bis nach dem ersten Geburtstag wartet. Ein zehn bis zwölf Monate altes Baby braucht etwa zwei Milchmahlzeiten pro Tag. Wird es entsprechend oft gestillt, dann reicht die Muttermilch aus, ansonsten braucht das Kind Milchbrei oder andere Milchnahrung als Ersatz. Nach dem ersten Geburtstag benötigt ein Kind etwa 350 ml Milch (oder etwas mehr als einen kleinen Joghurt) und 20 g Käse, um seinen Milchbedarf zu decken. Mehr sollte es dann auch zusätzlich zur Muttermilch nicht sein und das Kind kann auch dann noch weiterhin nach Bedarf gestillt werden. LLLiebe Grüße Biggi
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