Mitglied inaktiv
Hallo, ich füttere seit a. 3 Wochen zu. Meine Tochter ist am 10. Juni 6 Monate alt geworden. Angefangen habe ich mit Kartoffeln und Rüben. Seit einer Woche gebe ich auch Fleich (Hühnchen) dazu und Nachmittags Obstgläschen (Apfel und Birne). Nun meine Problem: Meine Tochter hat nicht immer hunger auf gläschen, sie möchte oft noch gestllt werden. Wenn sie dann ganz doll rumjammert gebe ich meistens nach und stille sie. Wie kann ich sie besser an die Beikost gewöhnen. Bzw. was mache ich falsch? Morgens habe ich eine weiteres Problem. Meine Tochter schläft seit ende März durch, nur manchmal wird sie nachts noch mal wach. Dann habe ich morgens immer das gefühl meine Brust platzt. Wann stellt sich die Brust darauf ein, Wann sollte ein Baby mittags nur noch Beikost bekommen? Fragen um Fragen. Bitte um Antwort! Merci Daniela
? Liebe Daniela, es ist vollkommen normal, dass ein sechs Monate altes Baby nur ganz kleine Mengen an Beikost isst und auch nicht immer Beikost will. Das drückt ja das Wort BEI-Kost aus: zusätzliche Nahrung, die die Muttermilch nicht ersetzt, sondern ergänzt. Wenn ein sechs Monate altes Baby ein paarLöffel Beikost isst und anschließend (oder auch davor) gestillt wird, dann ist das absolut in Ordnung und Sie machen nichts falsch. Das Zauberwort heißt Geduld und es hat keinen Sinn, das Kind zum Essen drängen zu wollen. Sie bieten an und Ihr Kind entscheidet ob und wieviel es isst. Im gesamten ersten Lebensjahr kann ihr Kind problemlos bei jeder Mahlzeit zusammen mit der Beikost gestillt werden. Es ist sogar von Vorteil, dass das Kind in Zusammenhang mit der Beikost gestillt wird, da in der Muttermilch Stoffe enthalten sind, die die Aufnahme der Nährstoffe aus der Beikost verbessern. Generell kann, darf und soll ein Kind die gesamte Stillzeit hindurch nach Bedarf gestillt werden, gleich wie alt das Kind ist und wie viel (oder wenig) Beikost es isst. Lassen Sie sich einfach von Ihrem Kind leiten. Wenn Sie eine Mahlzeit vollständig ersetzen wollen, richten Sie sich auf einen Zeitraum von gut vier Wochen ein, die Sie pro Mahlzeit einplanen. Falls die Brust zu spannen beginnt und ihr Kind nicht trinken kann oder will, pumpen Sie gerade so viel Milch ab oder streichen von Hand aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Nach einiger Zeit „lernt" die Brust, dass der Bedarf sich verändert hat und sie wird nicht mehr spannen. Es kann allerdings durchaus mehr als nur ein paar Tage dauern, bis es sich eingespielt hat. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Ähnliche Fragen
Hallo, Mein Sohn wird in sechs Wochen 3 Jahre alt. Er geht halbtags in den Kindergarten, den Rest der Zeit kümmere ich mich um ihn. Ich versuche ihn seit ca. 6 Monaten abzustillen. Zuerst haben wir es auf vier mal reduziert (morgens, Mittagsschlaf, abends und einmal nachts), dann habe ich versucht, es auf zweimal zu reduzieren, ohne nennenswert ...
Hallo, wir stillen immer noch :) Mein Sohn wird im Mai 2 Jahre und seit ein paar Wochen merke ich, dass er nur noch an der Brust "nuckelt" und eigentlich nicht mehr trinkt. Er trinkt 1x immer um ca. 23 Uhr richtig viel und die restlichen male nuckelt er nur wie bei eimem Schnuller. Er lässt sich aber anders (außer durch ewiges herumtragem) micht me ...
Hallo Frau Welter, ich bin leider total verunsichert und weiß nicht recht an wen ich mich wenden kann. Ich habe jetzt auch viele ähnliche Beiträge und Ihre Antworten dazu gelesen, aber nichts passt so richtig zu mir. Mein Sohn wird in einem Monat 2 Jahre. Nach anfänglichen Problemen beim stillen, haben wir eine richtig schöne Stillzeit zusammen. M ...
Hallo, Meine Tochter ist 13 Monate alt und aufgrund einer anstehenden Kinderwunschbehandlung muss ich sie leider jetzt schon abstillen. Ich habe es bereits geschafft sie nachts abzustillen und sie schafft es mehrere Stunden zu schlafen, wacht aber dennoch öfter auf. Sie wird aktuell mehrmals gestillt: morgens nach dem aufwachen, mehrmals tagsüber ...
Hallo Biggi, meine Tochter ist 2 1/4 Jahre alt. Sie stillt noch sehr viel tagsüber und auch nachts noch häufig. Unsere Nächte sind oft sehr sehr unruhig und ich bin morgens völlig gerädert, da ich manchmal einfach nicht wieder in den Schlaf finde. Jetzt haben mein Mann und ich den Plan, unsere Tochter nachts abzustillen. Dazu möchte er die Nächte ...
Liebe Biggi, ich hatte dir vor 2 Monaten geschrieben, dass ich einen Ausschlag unter der Brust habe und ich bei einer sehr unsensiblen Hausärztin war, die meinte ich müsse abstillen. Nach deiner Rückmeldung hatte ich mich dagegen entschieden und erst mal abgewartet. Die Ärztin meinte es sei ein Pilz, allerdings hatte ich absolut keine Beschwerden ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Ich stille gerade nachts ab. Tagsüber hat der Kleine nicht mehr getrunken. Gerade ist der zweite Tag und meinf Brüste fühlen sich noch sehr unangenehm. morgen haben wir Babyschwimmen. Jetzt mache ich mir Sorgen, dass ich mir dsbri vielleicht eine Brustentzündung zuziehen könnte oder das unangenehme Gefühl der sehr vollen Brüste damit noch verlän ...
Liebe Biggi, meine Tochter ist nun 7 Monate alt und das Stillen hat für uns beide immer prima funktioniert. Doch nun wird sie immer agiler und meine schon immer sehr üppige Milchproduktion macht mit inzwischen häufig Probleme. Ich möchte daher in den nächsten 2-3 Monaten langsam aber sicher abstillen. Dabei gibt es aber leider ein paar Hürden: ...
Die letzten 10 Beiträge
- Wie 1-jähriges Stillkind einmal pro Woche von Mutter trennen?
- Unsicherheit nach U3
- Wiederkehrende Entzündung der Brustwarze, Soor? Mischinfektion?
- Einschlafen beim Stillen
- Brustverweigerung links
- Milchpumpe
- Probleme mit dem Stillen unterwegs
- Ständiges abdocken, verschlucken
- Sanftes abstillen trotz Milchüberproduktion und wenig Beikost?
- Baby (11 Wochen) verweigert Flasche