Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Abstillen

Frage: Abstillen

Mitglied inaktiv

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Liebe Biggi, ich habe meinen Sohn 6 Monate lang vollgestillt. Seit einer Woche versuche ich abzustillen. Das klappt bei ihm auch ganz gut. Mein Problem ist allerdings, dass ich immer noch sehr viel Milch habe und wenn ich länger als 6 Stunden nicht stille, sind die Brüste "übervoll". Hinzu kommt noch, dass ich seit zwei Tagen einen Milchstau habe und denke, dass auch eine Entzündung "in Gange" ist. Was kann ich tun, um die Milchmenge zu reduzieren? Wärmen vom Stillen und Kühlen danach habe ich schon ausprobiert. Vielen Dank im Voraus. Schöne Grüße Anja


Biggi Welter

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? Liebe Anja, eine gespannte Brust in der Abstillphase bedeutet, dass der Brust das Abstillen zu schnell geht. Die Brust ist ein relativ träges Organ, das Zeit braucht, sich auf Veränderungen einzustellen. Von daher ist der erste Schritt, das Abstillen bzw. die Einführung der Beikost langsamer zu gestalten. Sollte die Brust auch bei dieser langsamen Vorgehensweise zu voll werden und zu spannen beginnen, kannst Du gerade soviel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken solltest Du deine Trinkmenge. Du solltest dich weiterhin nach deinem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekommst Du massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche (wie den Salbeitee) und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Du dich hierfür interessierst, wende dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Lass dir, deinem Kind und deiner Brust ein bisschen mehr Zeit, dann wird es besser gehen. LLLiebe Grüße Biggi


Mitglied inaktiv

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Hallo Anja, ich habe vor kurzem irgendwo gelesen, daß Pfefferminztee die Milchbildung hemmen soll. Liebe Grüße von Peggy


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