Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Abstillen- zu viel Milch

Frage: Abstillen- zu viel Milch

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Halli und Hallo.. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß ich immer noch zu viel Milch produziere, obwohl ich wirklich ganz langsam abstille... Jeden Monat wird eine MMMahlzeit durch Brei (oä.) ersetzt...Ich stille jetzt nur noch morgens und nachmittags und nachts je einmal..Aber meine Brüste spannen abends und nachts doch noch sehr und oft tropft noch Milch heraus.. Außerdem weiß ich gar nicht mehr, wie sich "nichtgefüllte" Brüste anfühlen müssen....Ich trinke schon Pfefferminztee, aber das hilft auch irgendwie nicht wirklich... Was kann ich nur machen ? Liebe Grüße Julia


Biggi Welter

Biggi Welter

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? Liebe Julia, die Brust ist ein eher träges Organ und mag schnelle Veränderungen nicht so sehr. Manche Frauen müssen erleben, dass das, was sie schon als „langsam" empfinden, für ihre Brust noch zu schnell ist, wobei das Auslaufen von Milch kein eindeutiges Zeichen für eine zu höhe Milchproduktion ist. Falls die Brust dann zu spannen beginnt, pumpen Sie gerade so viel Milch ab oder streichen von Hand aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Auch sollten Sie keinesfalls die Brust hochbinden. Was hilfreich sein kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Naturheilkundliche Mittel wie Salbeitee können ebenfalls helfen. Keinesfalls sollten Sie jetzt jedoch „literweise" Salbei- oder Pfefferminztee trinken, zwei bis drei Tassen über den Tag verteilt sind normalerweise sinnvoll. . Es gibt auch homöopathische Mittel, die zum Abstillen eingesetzt werden können. Wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder Hebamme. Haben Sie ein wenig Geduld, Ihr Körper lässt sich nicht drängen. LLLiebe Grüße Biggi Welter


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