Mitglied inaktiv
Ihr Lieben, ich habe ein ganz großes Problem: Schon mehrfach berichtete ich von meinem großen kleinen Mann (5 Monate, knapp 10 kg). Aufgrund seines Geburtsgewichts (4500 Gramm) und seines jetzigen Gewichts hatte ich von Anfang an Probleme mit dem Beckenboden. Trotz intensiven Trainings habe ich nun eine Senkung der Scheide. Die Gebärmutter ist (noch) an ihrem Platz. Da mein Kleiner im Kinderwagen im wachen Zustand schreit und dort auch nicht einschlafen kann, habe ich ihn ständig getragen. Dadurch hat sich natürlich alles verschlimmert :-( Mein FA empfiehlt mir eine Östrogen-Behandlung. Dies setzt natürlich voraus, dass ich abstille. Mein Kleiner bekommt mittags ein Gläschen, ansonsten stille ich ihn nach Bedarf. Eigentlich wollte ich ihn solange stillen, wie wir beide Lust und Laune haben. Auch mein Hebi empfiehlt mir abzustillen, da man bei einem solchen Befund nicht lange warten sollte. Jetzt habe ich das Problem, dass ich abstillen soll, meinen Kleinen nicht mehr tragen darf und selbst ziemlich fertig bin (hinzu kommt, dass mein Kleiner nachts 4-6 mal kommt, um zu nuckeln). Was soll ich bloß machen? Habt Ihr einen Rat? Kann ich ihn "liebevoll" abstillen? Vielen Dank Schwester_E
Liebe Schwester E, ich kann dir leider nicht sagen, ob die Behandlung sofort notwendig ist oder ob es eine Alternative gibt. Bei Fragen zur Vereinbarkeit von Medikamenten und Stillzeit (und natürlich auch Schwangerschaft) kann und sollte sich dein Arzt jederzeit an das Berliner Pharmakovigilanz und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie ("Embryotox") wenden, das unter der Telefonnr. 030 30308 111 erreichbar ist, per mail unter mail@embryotox.de, oder online unter www.embryotox.de bzw. http://www.bbges.de/content/index024a.html. Auch kannst Du mal in den Nachbarforen bei Dr. Bluni und Dr. Paulus nachfragen, was sie dazu sagen. Vielleicht kannst Du schrittweise vorgehen, wenn Du wirklich abstillst. Lass zunächst das abendliche Stillen weg und biete statt dessen etwas anderes an. Wenn sich das gut eingespielt hat, kannst Du daran gehen das morgendliche Stillen nicht sofort ganz zu verweigern, sondern immer weiter abzukürzen. Sprich mit deinem Kind darüber. Erkläre ihm, dass es zwar an die Brust darf, aber nicht mehr so lange. Viele Kinder sind abgestillt worden, indem die Zeit an der Brust beim Stillen immer weiter verkürzt wurde. Falls Du einen Partner hast, der dich unterstützen kann, kann er auch am Morgen einspringen und das Kind ablenken und ihm eine Alternative zum Stillen anbieten. Das muss übrigens nicht zwingend eine Flasche sein. Du (oder dein Partner) kannst deinem Kind auch etwas aus dem Becher anbieten. Es kann helfen, wenn dein Schlafanzug oder Nachthemd vorne nicht zu öffnen ist. Ein längeres Nachthemd kann günstiger sein als ein zweiteiliger Schlafanzug, dessen Oberteil leicht hochgeschoben werden kann. Gib deinem Baby während des Abstillens viele Extra Kuscheleinheiten, so dass es spürt, das Abstillen bedeutet nicht weniger Zuwendung. Gerade weil Stillen nicht nur Nahrung bedeutet, kann ein Kind das Abstillen als Liebesentzug empfinden. Zusätzliche Zuwendung und viel Körperkontakt hilft, dem entgegenzuwirken. LLLiebe Grüße, Biggi
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