Maya7899
Guten Morgen! Ich habe mich bereits durch einige Forenbeiträge gelesen aber bin noch zu keiner Antwort gelangt. Vielleicht haben Sie ja einen konkreten Tipp. Zunächst die aktuelle Situation: Meine Tochter ist 6 Monate alt, bekommt mittags ein paar Löffel Brei und wird ansonsten voll gestillt. Sie trinkt tagsüber alle 2 Stunden, nachts ist es unterschiedlich. Manchmal kommt sie jede Stunde, manchmal schläft sie 3-4 Stunden am Stück. Ich denke schon, dass sie nachts noch teilweise vor Hunger aufwacht. Ist ja auch erst 6 Monate alt. Aber wenn sie stündlich kommt, trinkt sie nur sehr kurz und nuckelt sich dann wieder in den Schlaf. Da ist wohl eher Nähe gefragt als Milch. Wir haben ein Beistellbett. Darin schläft sie den ersten Teil der Nacht bzw. bis zum ersten aufwachen, danach kommt sie zu mir. Soweit so gut, ich hab auch abgesehen von Müdigkeit kein großes Problem damit sie nachts so oft zu stillen. Ist halt ihr ganz natürliches Bedürfnis und dem möchte ich gerecht werden. Jetzt ist es so, dass ich in 2 Monaten wieder anfange zu arbeiten. Ich werde Frühdienste machen, 9 Stunden lang, in einem Job, der es nicht zulässt vor Müdigkeit verpeilt und vergesslich zu sein. Ich muss da wenigstens einigermaßen ausgeschlafen hin. Das Ziel ist bis dahin mindestens nachts und vormittags abzustillen. Damit meine ich natürlich nicht, dass die kleine durchschlafen muss, aber der Papa muss für die Zeit die Betreuung und Fütterung übernehmen können. Ich habe meiner Meinung nach die beiden Möglichkeiten: 1. Komplett Abstillen. Ich musste schon mal etwas mit pre zufüttern, die kleine nimmt die Flasche ohne Probleme. 2. nur nachts bis mittags abstillen. Ich könnte auf der Arbeit durchaus 1-2 mal abpumpen um die Milchbildung aufrechtzuerhalten. Wie stelle ich das an? Fange ich jetzt schon an, und mach das alles möglichst langsam, oder lieber kurz und knackig in sagen wir einer Woche? Lieber komplett abstillen um das hin und her zu vermeiden? Soll der Papa jetzt schon Nächte mit der Flasche übernehmen? Soll ich meine Abwesenheit langsam steigern? Oder mach ich mir viel zu viele Gedanken und wenns so weit ist wird es schon klappen? Ich muss auch sagen dass es mir sehr schwer fällt. Müsste ich nicht wieder arbeiten, würde ich einfach so weitermachen wie bisher. Läuft ja und das Baby ist entspannt und ausgeglichen... aber so geht's eben leider nicht weiter. Auch auf der Arbeit zu stillen ist wegen ihres 2-Stündigen Bedarfs (und abgesehen vom logistischen Aufwand) einfach nicht drin. Hoffe Sie haben einen Rat für mich, wie ich es am besten anstelle. Danke schon mal!
Liebe Maya7899, ich würde möglichst lange weiterstillen und vielleicht eine Woche vorher mit der nächtlichen Flasche beginnen. Auch danach würde ich nicht komplett abstillen, sondern das Baby immer anlegen, wenn Du zu Hause bist. Gönne Euch doch den langsamen Abschied, auch für deine Brust ist es besser, wenn sie Zeit zur Umstellung hat. Dein Kind wird die neue Situation akzeptieren und Ihr könnt Eure Stillzeit auch teilweise noch lange genießen :-). Alles Gute für Euch! LLLiebe Grüße Biggi
Maya7899
Vielen Dank für die Antwort! Ich sehe schon, ich mache mir viel zu viele Gedanken... Dann mache ich einfach mal garnichts bis Papa eine Woche vorher die Nächte übernimmt. Darf man denn dann mal "schwach" werden und sie anlegen, sollte sie sich nicht beruhigen lassen, oder ist das Kontraproduktiv? Ich werd mich am besten einsperren, damit mein Mann einfach machen kann :D
Natürlich darfst Du das!!! Aber glaub mir, es WIRD klappen, die beiden werden ihren Weg finden!!!! Biggi
zweizwerge
Huhu, das klappt bestimmt :-). Wahrscheinlich brauchst Du auf Dauer gar nicht auf Arbeit abzupumpen (außer zum Vermeiden von Milchstau für eine Übergangszeit, danach ausprobieren und langsam reduzieren) - der Körper kann sich darauf einstellen, dass nur noch zu bestimmten Zeiten Milch gebraucht wird. Du kannst ja vielleicht, bevor Du zur Arbeit fährst, noch einmal stillen? Ansonsten würde ich, wenn ansteht, dass sie zusätzlich zum Mittagessen noch zu einer anderen Mahlzeit Beikost bekommt, sinnvollerweise gleich das Frühstück wählen, denn abends bist Du ja da. In 2 Monaten wird sich noch so viel tun... Alles Gute!
Maya7899
Hach, Danke an euch beide! Ich muss echt mal ne Runde entspannen und das ganze lockerer sehen. Wenn ich mich selbst nochmal lese, könnte man fast meinen, dass es eher für mich als für die Kleine schwierig werden wird. Ich alte Glucke :D Danke für die Selbsterkenntnis. Wird schon werden :-) Und die Idee, einfach das Frühstück als nächstes einzuführen ist super, macht total Sinn.
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