MaThFi
Hallo, ich stille meinen Sohn dzt. noch..8 Monate. Alles in allem waren es auf und ab wo ich mal mehr mal weniger zufrieden mit dem Stillen war.. er ist am Tag nach wie vor alle 2 Stunden an der Brust.. anfänglich hatte er eine sehr gute Gewichtszunahme inzwischen ist er jedoch abgefallen an der Perzent. wohl auch durch enorm viele Infekte.. es war daher auch erst mit ca 7 Monaten möglich Beikost zu starten.. Sehr zäh, er isst nicht gerne Brei, würde aber gerne Familienkost mitessen, was er natürlich nicht schafft... Da ich mit 1 Jahr arbeiten gehe und auch Nachtdienste mache, werde ich ums abstillen nicht kommen..was dzt. schon ausschaut ein Problem zu werden...ist ja schon in 4 Monaten. Ausserdem mache ich mir Sorgen, ob er wohl überhaupt noch genug erhält..er hat Hunger..isst aber nicht so gerne und mit dem Stillen sind wir jetzt komplett aus dem Rhythmus..jetzt nimmt er auch nicht mehr zu! Lt. Kinderärztin sollte ich strikt nicht mehr unter der Zeit Stillen da er ja gar kein Hungergefühl entwickeln kann... Bin jetzt auch oft gestresst...Einerseits möchte ich langsam abstillen damit er dann nicht zuviel Stress auf einmal hat..arbeiten gehen, kein Stillen nachts usw...andererseits hab ich keine Idee mehr wie ich da weiter komme....Flascherl kommt eigtl. nicht in Frage, da ich überzeugt bin er hat eine Milcheiweiss allergie..hat die grosse Schwester auch und Bauchbeschwerden wurden erst besser als ich strikt milchfreie Ernährung einhielt... Wäre um Unterstützung echt dankbar...
Liebe MaThFi, ein Baby sollte nach Bedarf gestillt werden. Alle Stillexperten sind sich einig, dass Stillen nach Bedarf für Mutter und Kind am besten ist. So wird sichergestellt, dass das Baby die Nahrung, die es braucht, genau dann bekommt, wenn es sie braucht und sich das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einstellen kann. Auch wenn das Baby bereits Beikost bekommt, soll und darf es nach Bedarf gestillt werden. Zunächst könntest du dir in nächsten vier Monaten einen großen Muttermilchvorrat anlegen und diese während deiner Dienstzeit geben lassen. Wenn du dann zu Hause bist, kannst du immer noch stillen. Ansonsten passiert in vier Monaten noch so viel und du solltest keinen Druck aufbauen, denn viele Babys sind recht zögerlich am Beginn ihrer Beikostkarriere. Du solltest schon jeden Tag Beikost anbieten, auch wenn dein Baby keine nennenswerten Mengen isst. Vielleicht braucht es einfach eine Weile, bis dein Kleines aus den Geschmack kommt. Es gibt auch Babys, die es geradezu hassen und hysterisch reagieren, wenn man ihnen etwas in den Mund stecken will. Diese Kinder essen aber recht gut, wenn sie selber essen dürfen. Das Geschmiere, das es dabei gibt, ist weniger schlimm, als das Theater mit einem Kind, das sich mit allen Kräften wehrt und außerdem lernen die Kinder recht schnell gut zu essen. Es gibt eine ganze Menge, was als fingergerechte Nahrung angeboten werden kann. Banane zum Beispiel kann ein Kind gut in die Hand nehmen, sie ist weich und es kann sie alleine essen. Auch ein Stück von einer gekochten Kartoffel geht gut. Gekochte Erbsen können einzeln aufgepickt werden (ist gleichzeitig eine gute Übung für die Feinmotorik), alle Gemüse und Obstarten, die einigermaßen weich sind und dann in kleine Stücke geschnitten werden, können gegeben werden. Probiere es einfach einmal aus. So schwer es auch fällt, versuche die Geduld zu bewahren und mach bitte keinen Kampf ums Essen. Wenn es erst einmal so ist, dass das Essen Machtkampf bedeutet, dann sind wir Eltern sehr schnell die Verlierer und viele Essstörungen haben ihre Ursache in einem krampfhaften Machtkampf ums Essen im Baby und Kleinkindalter. Lieben Gruß Biggi
MaThFi
Vielen herzlichen Dank für die schnelle Antwort! Und ja ich möchte und werde den Druck für mich und den Kleinen raus nehmen..ist ja die schönste Zeit die es gibt! Vlg
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