Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Abstillen vor Brustoperation

Frage: Abstillen vor Brustoperation

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Liebe Biggi, ich stille meinen Sohn (23 Monate) noch zum Einschlafen und nachts zum wieder Einschlafen...im Familienbett. Ich leide seit Jahren an einer sehr großen Brust (80F-G) habe massive Probleme mit dem Nacken, Kopfschmerzen,,,etc, kurz, es ist indiziert, eine Brustverkleinerung durchführen zu lassen. Ich bin in den letzten Monaten alle nötigen Wege gegangen und habe heute die Kostenzusage meiner Krankenkasse bekommen. Über die Freude, das Gewicht meiner Brüste und die damit verbundenen Schmerzen bald nicht mehr zu haben, stellt sich nun das Gefühl der Unsicherheit, was das abstillen betrifft. Unser Sohn ißt natürlich alles am Familien tisch, stillt sich aber gern in den Schlaf. Für mich ist dennoch die OP jetzt angesagt, ich möchte es machen lassen. Wie gehe ich es am besten an. Nachts nicht mehr stillen, sondern erstmal nur noch zum einschlafen? Oder gleich komplett (das Brustgewebe muß ja nicht wirklich "geschont" werden, da die Brust eh operiert und deutlich verkleinert wird (700g pro Seite). Kannst Du mir Auskunft geben, wie lange vor einer solchen OP ich komplett abgestillt haben sollte, damit es postoperativ keine Kompikationen gibt? Die Ärzte wissen es nicht sicher, sagen, 3-4 Wochen vor der OP. Ich bin gerade sehr aufgeregt, aber auch in froher Erwartung...lieben gruß, Grit. und danke ;-)


Biggi Welter

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Liebe Grit, wenn die Ärzte sagen, dass 4 Wochen reichen, denke ich, dass Du das auch glauben kannst. Ob Du nun jetzt sofort ganz abstillst oder aber langsam, musst Du entscheiden, was meinst Du, verkraftet dein Sohn eher? Manche Kinder kommen besser damit zurecht, wenn sie sich langsam von der Brust lösen können, andere schaffen es leichter, wenn sie gar nicht mehr an die Brust gehen. Wenn Du nun viel Ruhe bekommst und Zeit für viele Kuschel und Streicheleinheiten für den dein Kind hast und vor allem fest hinter dem Entschluss stehst, dass das Stillen nun eingeschränkt wird, dann wird dein Kind Ihre Entscheidung akzeptieren. Sicher wird es nicht ganz ohne Tränen und Kummer (von beiden Seiten) abgehen, doch wie gesagt: Das Leben ist nicht immer der Idealfall und wir müssen uns immer wieder mit bestimmten Tatsachen arrangieren. Ich wünsche dir alles alles Gute und freue mich mit dir! LLLiebe Grüße, Biggi


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