Mitglied inaktiv
Hallöchen liebes team... Hab da mal so ne frage .... wir sind am abstillen ... aber abends und nachts bekommt er im moment immer noch die brust..... hab aber nur die #Brust ausgestrichen wenn ich einen großen Milchstau hatte.... wie ist das wenn den ganzen tag lang die milch in den Brüsten steht, geht das vielleicht an die Milchqualität? Und was ist wenn er keine Brust mehr bekommt muß ich dann die Brust ausstreichen auch wenn kein Milchstau (bzw. die Brüst hart sind) da ist? Unser kleiner ist jetzt 5 monate alt und schläft nachts nicht mehr so schön durch wie er es anfangs gemacht hat kann das auch mit der Milch zusammen hängen das die Milch jetzt nicht mehr so sätigend ist wie früher? Kann ich denn jetzt schon abends vor dem stillen ein bischen Brei zufüttern??? Dank schon mal für die Antwort Eure Sandra :0)
? Liebe Sandra, die Milch in der Brust wird nicht schlecht. Was allerdings in der Abstillphase passiert ist, dass der Salzgehalt zunimmt und die Milch demzufolge auch einen salzigeren Geschmack bekommt. Das verringert aber nicht die Qualität der Milch. Dass mit zunehmendem Alter des Kindes die Milchqualität leidet ist ein Ammemärchen und das vermehrte nächtliche Aufwachen ab etwa vier bis sechs Monaten ist entwicklungsbedingt (kommt auch bei nicht gestillten Kindern vor) und hängt nicht von der Qualität der Nahrung ab. Studien haben auch eindeutig ergeben, dass das Zufüttern, die Gabe von „Sättigendem" Brei oder künstlicher Säuglingsnahrung am Abend, keinen positiven Einfluss auf das schlafverhalten der Kinder in diesem Alter hat. Andererseits belastet aber die zu frühe Einführung von Brei den Organismus des Kindes. Wenn Sie keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. mehr haben, besteht kein Handlungsbedarf. Ihre Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht „schlecht" und Krebs wird dadurch auch nicht ausgelöst wie kürzlich eine Mutter befürchtete). Widerstehen Sie der Versuchung immer wieder ein bisschen an der Brust herumzudrücken, um zu sehen „ob da noch was ist". Auf diese Weise kann die Milchproduktion auf geringen Niveau weiterhin aufrecht erhalten bleiben. Sobald nicht mehr an der Brust manipuliert wird, hört dann auch die Milchbildung nach einer Weile endgültig auf. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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