Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, ich stille unsere 15 Monate alte Tochter noch morgens und abends zum Einschlafen. Was mache ich mit den vollen Brüsten, wenn ich demnächst nur noch abends stille, das ist ja immerhin eine plötzliche Halbierung? (Bis zum 11. Monat hatte ich eine Milchüberproduktion und habe daher etwas öfter gestillt, aber jeweils nur eine Brust gegeben. Inzwischen hat sich das gelegt). Vielen Dank und herzliche Grüße Barbara
? Liebe Barbara, der einfachste Weg besteht darin, nicht plötzlich nur mehr einmal am Tagen zu stillen, sondern die Stillzeit allmählich immer weiter zu verkürzen, so dass die Brust (und das Kind) Zeit haben, sich an die Veränderung zu gewöhnen. Stauungen sind immer ein Zeichen, dass das Abstillen zu schnell von statten geht. Die andere Möglichkeit ist, dass Du immer dann, wenn die Brust unangenehm voll wird und spannt, gerade so viel Milch vorsichtig ausstreichst oder abpumpst, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Aber nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Du brauchst deine Trinkmenge NICHT einzuschränken, sondern kannst und sollst weiterhin entsprechend deinem Durstgefühl trinken. Ehe deine Milchmenge durch Einschränken der Flüssigkeitszufuhr nachlässt ist dein Kreislauf am Boden und Du hast tierische Kopfschmerzen. Es hat sich allerdings als sinnvoll erwiesen, den Kochsalzkonsum in der Abstillperiode einzuschränken. Manche Frauen empfinden einen stützenden, aber in keinem Fall einengenden BH in der Abstillphase als angenehm. Zwingend notwendig ist es jedoch nicht, einen BH zu tragen. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Du dich hierfür interessierst, wende dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi
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Versehentlich doppelter Beitrag