Namid
Guten Tag, ich habe eine Frage an Sie und hoffe, Sie können mir helfen. Mein Sohn wird in 2 Wochen 10 Monate alt. Ich stille ihn zum Einschlafen, in der Nacht nach Bedarf (das ist mehrmals, ich zähle schon gar nicht mehr mit) und teilweise auch tagsüber nach Bedarf. Meist ist das Vormittags und Nachmittags zum Einschlafen, da er entweder im Kinderwagen oder an der Brust einschläft. Sind wir also zu seinen gewohnten Schlafenszeiten zu Hause, sucht er von sich aus die Brust und schläft dann beim Trinken ein. Ich zähle das jetzt einfach mal als Mahlzeit mit, oder? Vor dem Aufstehen, also so zwischen 7-8 Uhr, trinkt mein Sohn auch nochmal. Dann stehen wir auf und unser Tag beginnt. Ca. 9.-9.30 Uhr frühstücken wir meist, wobei er da nicht immer Hunger hat. Ich biete ihm GOB an oder nur Obst (z.B. weiche Birne) und in den letzten Tagen hat er Interesse an Brot gezeigt, welches ich ihm dann auch klein geschnitten und mit Obstmus bestrichen angeboten habe. Er isst mal mehr, mal weniger gut. Ich lasse ihn dann einfach. Ca. 10.30-11.00 Uhr sucht er wieder die Brust. Er trinkt und schläft ein. Manchmal erwacht er erst um halb 1 Uhr. Dann versuche ich ihm das Mittagessen anzubieten. Nun mein Problem: ich gehe ab Mitte Juli wieder arbeiten. Er wird dann von einer Tagesmutter betreut. Im Juni findet die Eingewöhnung statt. Er geht von 7.30-8.00 bis ca. 13.00. Nun mache ich mir Gedanken, wie das dann vor Ort mit der Ernährung klappt. Hier stille ich ihn ja wie gesagt vor dem Aufstehen und dann in der Regel 11Uhr. Wenn ich wieder arbeite, muss ich 5.45 Uhr aufstehen. Ich weiß leider nicht, wie ich es bewerkstelligen soll, ihn dann noch zu stillen (ohne Zeitdruck). Und vormittags wäre ich auch nicht da. Vielleicht ändert sich das Schlafverhalten bis dahin aber auch noch und er benötigt um 11Uhr gar nicht meine Brust zum einschlafen, wenn er dann abgelenkt und unter anderen Kindern ist? Kann und soll ich jetzt irgendwas anders machen in Bezug auf die Versorgung am Vormittag? Lernt er noch, richtig zu frühstücken? Danke im Voraus!!!
Liebe Namid, wichtig ist es, dass deine Maus daheim Kraft tanken kann und dort nicht zu viele Veränderungen stattfinden. Deshalb würde ich jetzt gar nichts machen, sondern alles so lassen, wie bisher. Gerade WEIL Du noch stillst, wird sich dein Kind auf die Brust stürzen und dort Geborgenheit und Sicherheit finden :-), wenn Du heim kommst. In der Kita oder einer Betreuungsperson sind andere Regeln und dein Kind wird sich dort eingewöhnen, hab Vertrauen! Ich kann dich hoffentlich beruhigen: Unsere Kinder sind super clever, sie spüren genau, was Sache ist und dass die Kita ein anderer Ort ist als Zuhause, mit anderen Abläufen. Und sie schaffen es... Die Frage ist, ob es euch möglich wäre, die Eingewöhnung ganz sanft zu machen, so dass er nicht gleich den ganzen Tag dort ist sondern zunächst einmal nur ein paar Stunden. So kann er allmählich Vertrauen aufbauen, und das wird es ihm leichter machen, dann auch einzuschlafen. Die anderen Kinder machen es ihm ja auch vor. Zuhause üben bringt nichts, denn er wird nicht verstehen, was los ist. Wirklich, vertraue darauf: Er wird es schaffen, und je langsamer die Eingewöhnung sein kann, desto leichter wird es ihm - und dir - fallen! LLLiebe Grüße, Biggi
Namid
Vielen Dank für die schnelle und liebe Antwort. :-) Die Eingewöhnung dort wird langsam über einen Zeitraum von 4 Wochen stattfinden, zu Beginn auch nur 2-3 Stunden. Ich will ja eigentlich gar nichts ändern; ich dachte eben nur, dass es für den Kleinen dort schwierig wird, wenn ich eben noch so viel nach Bedarf stille und es manchmal bzw. besonders vormittags noch keine richtige Regelmäßigkeit bezüglich der Mahlzeiten gibt. Von daher dachte ich, dass ich vielleicht jetzt noch etwas ändern könnte, bevor es dann im Juni zu spät ist.
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