Mitglied inaktiv
Hallo Biggi!!! Also ich versuche mich so kurz wie möglich zu halten. Meine Tochter 9 Monate wird ausschließlich gestillt. Sie isst eigentlich über den Tag verteilt nicht viel mittags drei Löffel Gemüse (habe schon alles probiert das sie mehr ist mag sie nicht) und nachmittags wenn es gut läuft 10 Löffel Obst und abends 5 Löffel Brei. mehr nicht. ich habe also noch keine Stillmahlzeit ersetzt. Und über Tag stille ich im 2 Stunden Rythmus und das so ca 5 Minuten und dann ist sie fertig. Nachts kommt sie auch alle 2 bis drei Stunden. Jetzt möchte ich abstillen da es mir zu viel wird. Und ich merke das ich immer mehr unzufrieden bin mit dem stillen und ich im November operiert werde.Und ich dachte das ich bis dahin abgestillt hatte aber so das ich die Stillmahlzeit durch richtiges Kinderessen ersetzen kann. Jetzt weiß ich nicht wie ich abstillen soll da meine Maus ja keinen Rythmus hat und sie nicht viel trinkt ich habe es ausprobiert mehr wie 100 ml packt sie nicht. Kann ich ihr einen Rythmus an eignen. Wie sollte ich vorgehen. Ich gebe ihr abends die Flasche und morgens bis jetzt. Ich danke dir liebe Grüße Tina
? Liebe Tina, viele Mütter erleben bei einer längeren Stillzeit Phasen, in denen sie stillmüde sind und wollen abstillen. Für ein älteres Baby ist die Brust jedoch nicht nur Nahrungsquelle sondern auch ein sehr bewusst empfundener Ort der Sicherheit, des Trostes und der Nähe. Wenn Du dies bedenkst, dann ist klar, dass das Abstillen nicht nur auf die Umgewöhnung des Kindes auf eine andere Nahrung bedeutet. Ich werde dir jetzt einige Methoden beschreiben, die sich beim Abstillen eines älteren Babys bzw. Kleinkind bewährt haben. Vielleicht ist auch für dich etwas dabei: Eine Methode, die sich beim allmählichen Abstillen bewährt hat heißt „biete nicht an, lehne nicht ab". Das bedeutet, dass Du Deinem Kind die Brust nicht von Dir aus anbietest, aber auch nicht ablehnst, wenn es danach verlangt. Viele Kinder wurden auf diese Weise abgestillt. Eine weitere Möglichkeit heißt Ablenkung. Durch Ablenkung abzustillen bedeutet, Deine Gewohnheiten von Tag zu Tag erheblich zu verändern. Du musst die vertrauten Stillsituationen vermeiden und neue Betätigungsfelder schaffen. Für das eine Kind kann das bedeuten, dass Ihr viel häufiger Ausflüge zu Orten unternehmt, die Deinem Kind gefallen und wo es viele Menschen und viel Trubel gibt. Für ein anderes Kind bedeutet dies vielleicht, das Leben erheblich ruhiger zu gestalten, um Situationen, die es als bedrohlich empfindet, zu verringern. Es kann auch ablenkend wirken, wenn Du Dein übliches Verhalten in bestimmten Situationen veränderst. Wenn Du zum Beispiel sitzen bleibst anstatt Dich hinzulegen, wenn Du Dein Kind zum einschlafen bringst. Andere Möglichkeiten sind Vorlesen, Singen oder vielleicht ein neues Spielzeug. Manchmal bringt es Dich auch weiter, wenn du das Stillen immer dann, wenn Dein Kind diesen Aufschub verkraften kann, für eine Weile verschiebst. Das kannst Du flexibler handhaben als den Vorsatz eine bestimmte Stillmahlzeit ausfallen zu lassen. Du kannst auch versuchen die Stillzeiten zu verkürzen. Viele Mütter haben festgestellt, dass es wirksam und relativ wenig belastend ist, ein Kind so oft anzulegen, wie es möchte, aber es nicht so lange zu stillen. Du kannst Deinen Sohn eine kleine Weile anlegen und ihn dann ablenken oder ihm etwas zu essen anbieten. Zum Schluss noch etwas, was unter Umständen paradox klingt: einige Kinder stillen sich von alleine ab, sobald ihre Mutter die Abstillbemühungen aufgibt. Womöglich wäre auch „punktuelles Abstillen" eine Lösung für Dich. Es ist eine Alternative zum vollständigen Abstillen. Damit meine ich, dass Du zu bestimmten Zeiten nicht mehr stillst oder versuchst Dein Kind davon zu überzeugen, nach einer ausreichend langen Zeit an der Brust, etwas anderes zu tun. Unter Umständen ist das eingeschränkte Stillen eine Möglichkeit mit der sowohl Du als auch dein Kind gut leben können und die die Einleitung des endgültigen Abstillens bedeuten kann. Bis November ist ja noch etwas hin, so dass Du nicht unter dem absolut drängenden Druck stehst, dein Kind bis nächste Woche vollständig abgestillt zu haben. Auch ist es möglich trotz einer Operation weiter zu stillen, wenn die Frau dies möchte, denn vielleicht wirst Du ja doch in verringertem Maße noch eine Weile weiterstillen wollen. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
kann dir nicht richtig helfen. wollte nur meine erfahrung loswerden: wenn ich den ganzen tag mit meinem sohn zusammen bin, will er auch jetzt mit über einem jahr noch gerne sehr häufig stillen (2 stündlich). wenn er hingegen jobbedingt halbtags bei jemand anderem ist, denkt er gar nicht daran. oder wenn wir unterwegs sind oder er viel neues erlebt... das ist aber natürlich leichter gesagt als im alltag getan. was ich damit eigentlich nur sagen wollte: ich glaube auch, dass du vielleicht erst einmal versuchen solltest, eine art stillrhythmus reinzubringen (feste stillzeiten ohne stündliche zwischenmahlzeiten), und dann anfangen kannst, einzelne mahlzeiten zu ersetzen. leicht stelle ich mir das allerdings nicht vor. aber vielleicht hat ja biggi einen tipp! oder du fütterst premilch. die kann man doch auch nach bedarf geben, oder? und irgendwann ist die dem baby zu dünn und du kannst auf sättigendere umsteigen. aber ehrlich gesagt hab ich keine ahnung wovon ich rede, bin nur zu faul vom schreibtisch aufzustehen und gebe jetzt ungefragt meinen unqualifizierten senf zu irgenwelchen postings. lg moni
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