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Meine Tochter wird am 24.03. vier Monate alt - ich stille sie bisher voll. Meine Frage: Die letzten Tage ist sie vermehrt abends total aufgedreht und das Stillen dauert manchmal bis zu 3 Stunden bis sie dann erschöpft einschläft. Sie zieht unheimlich heftig an meinen Brustwarzen so dass ich manchmal völlig entnervt bin. Was soll ich tun? Durchhalten weil das mal wieder ein Wachstumsschub ist oder langsam ans abstillen denken, weil sie nicht mehr genug Mumi abbekommt und deshalb so heftig an meiner Brust zieht?
? Liebe Betty, das Verhalten ist nicht ungewöhnlich für ein vier Monate altes Kind und nicht unbedingt ein Anzeichen dafür, dass die Milchmenge nicht mehr ausreicht (auch nicht die weiche Brust, die ist nach einiger Zeit absolut normal) und auch kein Anzeichen für die Einführung von Beikost. Als erstes würde ich euch jetzt einmal ein paar Baby und Stilltage empfehlen, damit ihr aus diesem Kreislauf „angespannte Mutter – unruhiges Baby – noch angespanntere Mutter – schlecht einsetzender Milchspendereflex …“ herauskommt. Das kann wahre Wunder wirken, wenn Du dich für ein paar Tage mit deinem Kind ins Bett legen kannst (oder auf ein gemütliches Sofa) und sich um nichts anderes kümmerst als um dich und dein Baby und dich selbst so richtig verwöhnen (lässt). Das Alter um etwa vier bis sechs Monate ist eine Zeit ist, in der die Kinder entwicklungsbedingt unruhiger werden. Sie brauchen dann oftmals auch vermehrten Körperkontakt mit der Mutter. Ein Buchtipp, der hilft ein Baby besser zu verstehen ist `Oje ich wachseA von Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij? In diesem Buch findest Du zwar auch keine Patentrezepte, aber Erklärungen, warum Kinder manchmal besonders unruhig sind und Hinweise, wie diese anstrengenden Zeiten besser zu meistern sind. Vielleicht ist dieses Buch etwas für dich. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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