Mitglied inaktiv
Hi, habt ihr vielleicht einen Tipp für mich wie ich meine fast drei jährige Tochter abstillen kann. Wenn ich in der Nähe bin, verlangt sie noch morgens und Abends nach Muttermilch. Wenn ich nicht da bin geht es auch ohne. Sie isst ansonsten schon gut alleine alles mit. Es wäre am besten wenn einfach keine Milch mehr da wäre. Hilft da vielleicht Salbeitee oder Salbeibonbons? Sonst was, das die Milchbildung hemmt? Vielen Dank schonmal malni99
Kristina Wrede
Liebe Malni99, meist hilft in diesen Fällen eine "Vereinbarung". Du setzt einen Zeitpunkt fest, ab dem dann nicht mehr gestillt wird, und ihr feiert ein Abstillfest, wo dein Kind ein besonderes Geschenk erhält (z.B. einen Bären, eine Puppe etc.) Oder, du lässt erst die Abendstillzeit entfallen, z.B. in dem der Papa in Zukunft die Aufgabe übernimmt, die Kleine ins Bett zu bringen. Wenn das gut klappt, lockst du sie morgens gleich nach dem Aufwachen aus dem Bett und machst ihr ein super-tolles Frühstück mit Dingen, die sie besonders mag (das muss ja nicht unbedingt die Nuss-Nougat-Creme sein...). Auch diese "Ablenkungsmanover" helfen oft. Lieben Gruß, Kristina
Mitglied inaktiv
Danke für deine Tipps, ich werde das mit dem Abschiedsgeschenk mal probieren. Dann muß ich selber aber ja auch sehr konsequent sein. Wäre einfacher, wenn es einfach immer weniger würde. Mit Papas Hilfe wird das leider nix, seid dem Tod meines Mannes bin ich allein erziehend. Vielleicht will meine Tochter deswegen auch nicht vom stillen lassen, hat ja auch viel mit Kuscheln zu tun. Sie kann übrigens vorher gut gegessen haben (Nudeln, Eis,Joghurt) und sagt selber, das sie pappsatt ist und 5 min später will sie gestillt werden, stöhn... malni
Mitglied inaktiv
Mein Sohn ist auch drei und wollte klange nichts vom Abstillen wissen. Ich habe ihm dann nach seinem Geburtstag erklärt, dass er nun alt genug ist, tagsüber aufs Stillen zu verzichten. Da er in der Woche auch fast ganztags im Kiga ist, war dsa die einfachste Variante. Ich hatte auch so einen Art "reward chart" vorbereitet - für jede ausgelassene Stillmahlzeit gabs einen Sticker und nachdem er über eine gewisse Zeit gesammelt hatte, gab es eine Belohnung. Nach drei Wochen, in denen wir auch noch rückfällig wurden weil er krank war, habe ich dann beschlossen, dass es von nun an auch nachts nichts mehr gibt. Und siehe da, er hat es ganz einfach akzeptiert - ganz ohne das erwartete Theater. Noch stillen wir zum Einschlafen, aber das wird dann demnächst auch abgeschafft. LG platschi
Kristina Wrede
Liebe Malni, oh je, da habe ich dir ja sicher mit meiner Antwort weh getan - bitte verzeih! Du hast es sicher doppelt schwer... Und es kann durchaus sein, dass deine Kleine so am Stillen hängt, weil das viel Trost (euch beiden!) gibt. Vielleicht klappt bei euch ja auch die "COuntdown" Methode: Du stillst, sagst aber vorher, dass du nur so und so lang stillen wirst, z.B. so lang, wie "Der Mond ist aufgegangen" oder ein anderes Lied dauert. Kannst ja eines nehmen, das mehrere Strophen hat, damit es nicht gar so kurz wird... Je nachdem, wie langsam oder schnell du singst, kannst du darüber auch die Stillzeit beeinflussen. Lieben Gruß! Kristina
Mitglied inaktiv
Hi, vielen Dank für eure Tipps! Kristina, kein Problem - ist jetzt schon fast 2 Jahre her... wir kommen inzwischen ganz gut damit klar. Das mit der Musik , da reicht mir eine Strophe pro Seite, so schnell trinkt meine Tochter hi,hi platschi: ich werde auch mal den dritten Geburtstag anpeilen... Danke nochmal und bis die Tage malni
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