Elisabete
Hallo, ich möchte abstillen weil mein Sohn die Brust zum schlafen tagsüber und nachts haben will, was nicht schlimm ist wenn er abends nicht jede Stunde aufwachen würde. Habe angefangen tagsüber ihn die Brust nicht mehr zu geben was viel kraft und Geduld fordert (wollte ihn eigentlich nicht weinen lassen). Nachts gebe ich ihn einmal die Brust zum einschlafen und er wurde natürlich kurze zeit später wach, habe ihn aber dann nicht mehr die Brust gegeben und er ist dann irgendwann nach 40min eingeschlafen. Ist es falsch was ich da gemacht habe? Wie gesagt es ist hart für mich ihn so zu sehen könnt selber heulen aber es geht nicht mehr so weiter. Wasser- oder Milchflasche nimmt er nicht. Darf ich ihn einmal zum einschlafen abends die Brust geben (tagsüber garnicht mehr) und dann wenn er wach wird nicht mehr oder sollte man komplett aufhören? Und was mache ich mit meiner Brust? Sie war angespannt habe einen kalten Lappen drüber gelegt und als ich es wieder weg machte kurzer Zeit später war es viel schlimmer? Freue mich auf eure Antworten und Tipps Vielen Dank im voraus! Liebe Grüße Elisabete
Kristina Wrede
Liebe Elisabete, ich kann gut nachvollziehen, dass dich das extrem belastet. Doch die Tatsache, dass du ihn abstillst wird nicht automatisch bedeuten, dass er länger schläft in der Nacht, denn es hat ja einen Grund, warum er das macht. Du merkst selbst, dass die "harte Tour" für euch beide nicht gut ist. Nicht für die Psyche und nicht für den Körper. Besser wäre es wirklich, die Stillzeiten erst allmählich zu reduzieren (z.B. nachts), ansonsten aber weiterzumachen wie bisher. Die Angst, die Brust und alles, was mit ihr zusammenhängt, so abrupt zu verlieren, wird deinen kleinen Mann noch stärker verunsichern und dazu führen, dass er sich erst recht an dich und ans Stillen klammert. Ehrlich gesagt finden die meisten Mütter es einfacher, das Baby einfach mit in ihr Bett zu nehmen, denn dann können sie im Schlaf stillen ohne wirklich wach werden zu müssen. Und die Kinder schlafen viel ruhiger, weil sie die wohltuende Nähe der Mutter spüren. Die Erfahrung sagt: Je mehr bedingungslose Nähe du deinem Kind schenkst, desto eher wird er weniger davon brauchen. Vielleicht also räumst du ihm eine Schonfrist von ein bis zwei Monaten ein, während der er so oft tags und nachts bei dir trinken darf wie er möchte, und wo er auch bei dir liegen darf? Und schaust, ob du ihn in diesen Wochen auch so viel wie möglich trägst, so dass er intensiven Körperkontakt auch ohne das Stillen tanken kann (im Tragetuch oder einer wirklich guten Tragehilfe geht das, ohne den Rücken zu belasten. Und die Hände behältst du auch frei!). Das Buch "Schlafen statt Schreien" von Elizabeth Pantley kann ich dir auch empfehlen. Ebenso ein weiteres wunderbares Buch von Sibylle Lüpold: "Ich will bei euch schlafen - Ruhige Nächte für Eltern und Kinder." Lieben Gruß, Kristina
Elisabete
Hallo Kristina Heindel, super vielen dank für die schnelle Antwort. Ja das Buch werde ich mir besorgen. Achja hatte vergessen zu schreiben, er schläft mit uns im Bett. Liebe Grüße Elisabete
brittawirdmama
Hallo Elisabete, wie gut kann ich mich daran erinnern, dass dieses Alter die 'Hochphase' des nächtlichen Trinkens war. Und dann, ganz plötzlcih, wird es weniger. Wenn Du also nur abstillen möchtest, weil es Dir gerade zu viel wird, bedenke, dass stillen das Einfachste ist (zumal er bei Euch im Bett schläft), denn wenn er andere Milch will, müsstest Du nachts aufstehen. DAs belastet sicher viel mehr, ich hätte dann noch schlechter wieder einschlafen können. Wenn Du noch die Kraft hast, ein wenig auszuhalten, wird es vorbei gehen. Es ist alles immer nur eine Phase :-) LG Britta
Elisabete
Danke Britta für deine lieben Worte. LG Elisabete
Ähnliche Fragen
Hallo, Mein Sohn wird in sechs Wochen 3 Jahre alt. Er geht halbtags in den Kindergarten, den Rest der Zeit kümmere ich mich um ihn. Ich versuche ihn seit ca. 6 Monaten abzustillen. Zuerst haben wir es auf vier mal reduziert (morgens, Mittagsschlaf, abends und einmal nachts), dann habe ich versucht, es auf zweimal zu reduzieren, ohne nennenswert ...
Hallo, wir stillen immer noch :) Mein Sohn wird im Mai 2 Jahre und seit ein paar Wochen merke ich, dass er nur noch an der Brust "nuckelt" und eigentlich nicht mehr trinkt. Er trinkt 1x immer um ca. 23 Uhr richtig viel und die restlichen male nuckelt er nur wie bei eimem Schnuller. Er lässt sich aber anders (außer durch ewiges herumtragem) micht me ...
Hallo Frau Welter, ich bin leider total verunsichert und weiß nicht recht an wen ich mich wenden kann. Ich habe jetzt auch viele ähnliche Beiträge und Ihre Antworten dazu gelesen, aber nichts passt so richtig zu mir. Mein Sohn wird in einem Monat 2 Jahre. Nach anfänglichen Problemen beim stillen, haben wir eine richtig schöne Stillzeit zusammen. M ...
Hallo, Meine Tochter ist 13 Monate alt und aufgrund einer anstehenden Kinderwunschbehandlung muss ich sie leider jetzt schon abstillen. Ich habe es bereits geschafft sie nachts abzustillen und sie schafft es mehrere Stunden zu schlafen, wacht aber dennoch öfter auf. Sie wird aktuell mehrmals gestillt: morgens nach dem aufwachen, mehrmals tagsüber ...
Hallo Biggi, meine Tochter ist 2 1/4 Jahre alt. Sie stillt noch sehr viel tagsüber und auch nachts noch häufig. Unsere Nächte sind oft sehr sehr unruhig und ich bin morgens völlig gerädert, da ich manchmal einfach nicht wieder in den Schlaf finde. Jetzt haben mein Mann und ich den Plan, unsere Tochter nachts abzustillen. Dazu möchte er die Nächte ...
Liebe Biggi, ich hatte dir vor 2 Monaten geschrieben, dass ich einen Ausschlag unter der Brust habe und ich bei einer sehr unsensiblen Hausärztin war, die meinte ich müsse abstillen. Nach deiner Rückmeldung hatte ich mich dagegen entschieden und erst mal abgewartet. Die Ärztin meinte es sei ein Pilz, allerdings hatte ich absolut keine Beschwerden ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Ich stille gerade nachts ab. Tagsüber hat der Kleine nicht mehr getrunken. Gerade ist der zweite Tag und meinf Brüste fühlen sich noch sehr unangenehm. morgen haben wir Babyschwimmen. Jetzt mache ich mir Sorgen, dass ich mir dsbri vielleicht eine Brustentzündung zuziehen könnte oder das unangenehme Gefühl der sehr vollen Brüste damit noch verlän ...
Liebe Biggi, meine Tochter ist nun 7 Monate alt und das Stillen hat für uns beide immer prima funktioniert. Doch nun wird sie immer agiler und meine schon immer sehr üppige Milchproduktion macht mit inzwischen häufig Probleme. Ich möchte daher in den nächsten 2-3 Monaten langsam aber sicher abstillen. Dabei gibt es aber leider ein paar Hürden: ...
Die letzten 10 Beiträge
- Sanftes abstillen trotz Milchüberproduktion und wenig Beikost?
- Baby (11 Wochen) verweigert Flasche
- Kind 13 Monate nachts wecken ?
- Brustverweigerung 4 Monate
- Schafgarbentee
- Kurzzeitstillen
- Stillzeit
- Abnehmen in der Stillzeit / Schadstoffe-Toxine in der Muttermilch
- Abpumpen bei viel Milch
- Baby trinkt tagsüber nur in der Trage