Mitglied inaktiv
Liebe Frau Heindel, da ich bald wieder arbeiten muß, möchte ich gerne meine 22 Monate alte Tochter nachts von der Brust entwöhnen. Unsere Situation ist derzeit folgende: Tagsüber ißt sie vom Familientisch mit. Abends bekommt sie im Rahmen unseres Einschlafrituals noch die Brust und schläft im Anschluß friedlich und alleine in ihrem Bettchen ein. Nachts wird sie dann aber ca. alle 1,5 Stunden wach, weil sie nur an der Brust wieder in den Schlaf findet. Leider sehe ich keine Möglichkeit, dies neben meiner Arbeit "durchzuhalten". Zu uns ins Ehebett möchte sie auch nicht, dies wird immer als Signal zum Spielen aufgefasst. Vorangegangene Versuche ihr nachts die Brust vorzuenthalten, endeten - trotz Herumtragen, Streicheln, Zureden etc. - immer mit mindestens 1,5stündigem Schreien. Wenn Sie dann daraufhin wieder wach wurde, hat sie wieder die Brust bekommen. Haben Sie einen Tip für mich, wie ich das nächtliche Abstillen sanft gestalten kann? Bin für jede Anregung sehr dankbar. Viele Grüße Tanja19
Kristina Wrede
Liebe Tanja19, manche Kinder akzeptieren die Veränderung der Stillgewohnheiten wirklich nur sehr schwer. Und Ihre Tochter ist da keine Ausnahme. Doch es wird -leider- tatsächlich nur die absolute Konsequenz helfen. Wenn Sie als Rahmenbedingung angeben, dass nachts nicht mehr gestillt wird, dann müssen Sie daran festhalten, ganz egal, wie lange oder wie intensiv Ihre Tochter darüber erzürnt oder trauert. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man gute Nerven dafür braucht, und wer doch "klein beigibt" und entgegen der Regel stillt, dessen Leidensdruck ist vielleicht doch nicht groß genug... Ich bin sicher, dass Ihr es schafft! Herzlichen Gruß, Kristina
Mitglied inaktiv
Hallo! Sorry, daß ich mich einmische. Mir kommt euere Situation arg vertraut vor ! Auch unsere Kleine ist ein Still-Fan. Sie ist 24 Monate alt. Wobei wir, im Gegensatz zu euch (?) auch tagsüber noch 3-4 Mal stillen. Abends zum Einschlafen sowieso. Und dann wurde unsere Maus auch alle 1-3 Stunden wach, wollte gestillt werden, schlief dann wieder weiter. Wobei 3 Stunden eher die Ausnahmen waren. Meist waren es 1-2 Stunden. Versuche, sie anderweitig zu beruhigen scheiterten kläglich. Wir ließen sie 10 Minuten motzen...aber dann habe ich sie doch wieder gestillt. Ich KANN sie einfach nicht weinen lassen. Dank Familienbett sind diese stillintensiven Nächte für mich aber zum Glück nicht sonderlich anstrengend. Aber auch ich hatte hin und wieder meine Zweifel, ob sie jemals "lernt", wieder alleine in den Schlaf zu finden. Bis vor ein paar Wochen war teilweise sogar Dauernuckeln angesagt. Aber plötzlich, siehe da...hat sie 4-6 Stunden am Stück "geschafft"!!! Einfach so! Von heute auf morgen. Seitdem hatten wir zwar schon wieder ein paar Mal unruhigere Nächte, aber im großen und ganzen wird sie wesentlich seltener zum Stillen wach. Sie schläft mittlerweile abends auch ohne Stillen ein! Das wäre bis vor kurzem ja auch undenkbar gewesen! Ich stille sie abends im Bett, erkläre ihr aber, daß wir nur ganz kurz stillen und ich ihr dann den Rücken kraule oder eine Geschichte erzähle. Und das klappt tatsächlich! Dabei schläft sie dann ein. Letzte Nacht war sie um 21 Uhr im Bett, dann wurde sie um 22 Uhr wach und wurde gestillt und dann um 24 Uhr zum Stillen und dann erst wieder um 5 Uhr. Für mich ist es wirklich ungewohnt, wieder einmal länger als 1-3 Stunden am Stück zu schlafen ;-) Einen Tip, wie ihr nachts abstillen könnt, habe ich auch nicht. Aber ich glaube, daß es nur 2 Möglichkeiten gibt. Entweder, ihr kommt mit der nächtlichen Situation doch irgendwie klar und wartet auf den Tag "X"...früher oder später sind unsere Mäuse wohl "reif" für's Durchschlafen... Oder, Du bist konsequent und stillst nicht mehr. Mit 22 Monaten versteht sie ja schon, um was es geht. Ich glaube, daß ihr bestimmt harte Nächte vor euch haben werdet... Aber dann wird die Kleine es wohl einsehen! Ich würde ihr erklären, daß NICHT gestillt wird. Nur noch zum Einschlafen abends und dann erst wieder wenn a) die Sonne wieder scheint b) der Radiowecker angeht c) die Vögel zwitschern...irgendsoetwas in der Richtung. Dann würde ich sie durchaus fragen, was sie stattdessen möchte. Streicheln, zu euch ins Bett, Wasser trinken... Ich wünsche euch auf jeden Fall starke Nerven und viel Geduld! Egal, für welchen Weg ihr euch entscheidet! LG Sandra
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