mfrosch1983
Hallo, seit ca. einem Monat habe ich Beschwerden an einem Auge. Es hieß vor zwei Wochen bei einem Arzt, es wären Verspannungen, die von alleine verschwinden werden. Da es sich aber seit ein paar Tagen verschlimmert hat, musste ich heute ins Augenklinikum. Die Ärztinnen meinten heute bei der Untersuchung, dass eine weitere Untersuchung notwendig wäre, nämlich mit einem Farbmittel, das ins Blut gespritzt wird. Die Untersuchung findet in drei Tagen statt. Es hieß, ich darf zumindest eine Woche, lieber aber vier Wochen, nicht stillen, bis der Farbstoff und ggfs. Medikament aus dem Körper komplett raus ist. So eine Pause schätze ich also als Ende der Stillzeit ein: nach einem Monat wird angesichts des Alters meines Sohnes eher keinen Sinn mehr machen, wieder anzufangen, um irgendwann nochmal die Quälerei mit dem Abstillen durchzumachen... Dabei beruhigt sich und schläft mein 17 Monate alter Sohn nachts ausschließlich an der Brust ein. Nachts wird er mehrmals wach, muss gestillt werden, dann schläft er wieder in die nächste Schlafphase für ein paar Stunden ein. Morgens muss er auch dran, erst dann fängt sein Tag an. Im Laufe desTages kann er auch ohne Brust leben, allerdings wenn er wieder müde wird und sich an die Brust erinnert, muss er sie wieder haben. Die Untersuchung und Behandlung kann ich auch nicht um die Monate / Wochen verschieben, da ich sonst wahrscheinlich größere Probleme, bis zur Blindheit an einem Auge, bekommen kann. Ich habe also zwei Proleme, die ich dringend lösen muss: 1) Ein- und Durchschlafen meines Sohnes ohne Brust 2) Milchbildungshemmung in kürzester Zeit ohne Medikamente: Es gibt zwar Medikamente, um die Milchbildung zu unterdrücken, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob diese angesichts der notwendigen Behandlung des Auges eingesetzt werden dürfen. Salbei- und Minzentee werden hier wohl nicht so sehr helfen? Ich würde für jegliche Hilfe hier dankbar, da persönlich kann ich an den Feiertagen kaum jemanden (Arzt/Stillberaterin) erreichen. Herzlichen Dank und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Beste Grüße
Liebe mfrosch1983, ich würde mir unbedingt eine zweite Arztmeinung einholen und schauen, ob es eine stillverträgliche Alternative gibt. Leider wird Medikamentenrisiko häufig überbewertet und die Konsequenzen, die ein plötzliches Abstillen für das Kind mit sich bringen, werden häufig unterschätzt. Tatsächlich kommt es selten zu Symptomen einer gesundheitsschädigenden Wirkung von Medikamenten über die Muttermilch. Die Risikoinformationen in Beipackzetteln und Einschätzungen in Arzneibüchern sind irreführend und geben keine Hilfestellung bei der Wahl einer adäquaten Therapie. Für die meisten Erkrankungen stehen Medikamente zur Verfügung, die mit dem Stillen zu vereinbaren sind. Nicht jedem Arzt ist bewusst, dass im Beipackzettel oder in der "Roten Liste" in der Regel steht, dass ein Medikament in der Stillzeit nicht gegeben werden darf, obwohl es doch möglich ist. Darum kann und sollte sich dein behandelnder Arzt bei der Embryotox in Berlin gezielt beraten lassen!! Es ist dein gutes Recht, das auch von ihm abzufordern... Das Berliner Pharmakovigilanz und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie ("Embryotox") berät Ärzte und andere Fachleute bei Fragen zur Vereinbarkeit von Medikamenten und Stillzeit (und natürlich auch Schwangerschaft). Es ist unter der Telefonnr. 030 450-525700 erreichbar, per mail unter mail@embryotox.de, oder online unter www.embryotox.de bzw. http://www.bbges.de/content/index024a.html. Wenn Du magst, rufe ich Dich auch gerne an, schreib mir Deine Nummer an biggi@die-welters.de. LLLiebe Grüße Biggi
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