daszwergal
Hallo! Ich möchte gerne meinen Sohn nun ganz abstillen. Ich hatte ihn ein Jahr nach Bedarf gestillt. Seit seinem Geburtstag wurde er zuerst Tagsüber, dann Nachts langsam abgestillt. Momentan bekommt er noch 1x in 24h die Brust. (Bevor wir mit dem Einschlafritual anfangen) Diese eine Mahlzeit fordert er fast pünktlich auf die Minute ein. Und wehe wenn ich nur 10min. später stillen will, hat er schon Angst, es gibt sie nicht und brüllt, dass ich beim 1.mal kurz davor war ins KH zu fahren, weil ich dachte, er hat Schmerzen. (War wirklich extrem langes, intensives, hysterisches Geschrei) Ja, es sind Schmerzen, die Entziehung der Brust. Ich verstehe ihn und versuche ihn stattdessen viel zu berühren,kuscheln und habe fixe Zeitpunkte im Tagesablauf eingeplant, wo er viel Nähe und Zuwendung meinerseits ohne Brust bekommt. Jedoch weiß ich nicht, wie ich das mit dem letzten Schritt angehen soll. Zuerst probierte ich, ihm die Brust nur 1x in 48h zu geben.... doch da gab es wieder nur hysterisches Geschrei. Ich glaube - es hat ihn verwirrt, dass er mal die Brust bekam, mal nicht.... Haben Sie einen Rat für mich? Danke Sarah
Liebe Sarah, gleich eine Ernüchterung vorweg: Auch wenn du ihn abstillst bedeutet es nicht, dass du automatisch ruhigere Zeiten haben wirst. Nicht immer ist Mama ersetzbar, vor allem, wenn die Zähne weh tun oder Baby krank ist. Ist leider so. Darum überlege dir gut, ob du das hilfreiche Stillen WIRKLICH jetzt beenden willst oder deinem Sohn die geliebte Brustmahlzeit noch eine Weile schenken kannst. Wenn ja, müsst ihr beide vermutlich ein paar Tage durch eine harte Zeit mit viel Tränen. Wenn du richtig überzeugt bist, dann schaffst du es aber, und kannst trotzdem deinem Kind tröstend und ermutigend zur Seite stehen! Irgend etwas zum Nuckeln wird er brauchen - das natürliche Saugbedürfnis sollte befriedigt werden dürfen. Wichtig ist, dass dein Kleiner spürt, dass Du ihm zwar die Brust entziehst, nicht aber deine Liebe. Viele Frauen glauben, dass sie sich beim Abstillen vom Kind distanzieren müssen, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Deshalb halte ich auch nicht viel von der Lösung, dass die Mutter einige Tage alleine verreist. Diese plötzliche Trennung kann das Kind in tiefe Trauer und Verzweiflung stürzen. Ich hoffe, die Antwort hilft dir ein wenig weiter. LLLiebe Grüße, Biggi
daszwergal
Danke für die liebe und rasche Antwort. Hilfreich empfinde ich das stillen -seitdem er nur 1x in 24h gestillt wird -nicht mehr. Als ich angefangen hatte, tagsüber und nachts abzustillen, hörte ich auch auf damit stillen als Trost oder Einschlafhilfe zu verwenden. Das Stillen gehört für uns momentan nur noch mehr zum Abendritual dazu und mein Sohn liebt es über alles und er freut sich sehr, sehr darauf... ABER - Ich möchte aus körperlichen Gründen(Leider sind meine bereits besonders großen Brüsten vor der SS noch um 3 Größen angewachsen) und weil ich endlich mit intensiven abnehmen beginnen möchte, nun mit dem Stillen aufhören. Ich weiß, dass man auch langsam abnehmen kann, wenn man weiter stillt, aber ich möchte gerne wieder Eiweißshakes trinken, die ich in der Schwangerschaft und Stillzeit nie trinken würde, bzw. will ich endlich wieder meine alten Tshirts anziehen, die ich aber aufgrund der enormen Oberweite momentan nur Bauchfrei tragen kann. Auch Sport empfinde ich momentan recht unangenehm trotz extra gekauften Sportbh in CUP G. Dewegen, WILL ICH abstillen. Und weil ich weiß, dass mein Sohn nicht will, möchte ich ihm eben gerne helfen, dass es für ihn leichter ist. Ich gebe ihm zum Einschlafen Tagsüber immer eine Lasinoh-Wasserflasche, weil die der Brust so ähnlich sind. Schnuller verweigert er. Wenn ich mit der selben Flasche abends komme, bekommt er einen Schreikrampf weil er die Brust will. (Gleiches bei meinem Mann) Leider weiß ich hier noch keine Hilfestellung. Was soll ich machen? Er lässt sich Abends nicht trösten, wenn er die Brust nicht bekommt. Die restlichen 23h des Tages kann ich ihn anders trösten und beruhigen...aber hier nicht. Ich hoffe Sie können mir noch konkrete Hilfestellungen geben. Dankeschön Liebe Grüße Sarah
Liebe Sarah, das kann ich leider nicht, denn es wird ohne Tränen und Schmerz nicht klappen. Begleite dein Baby da durch, dann wird es das auch schaffen. Trage es in den nächsten Tagen viel und tröste es, sei ihm nicht böse und habe Geduld. Biggi
Ähnliche Fragen
Hallo, Mein Sohn wird in sechs Wochen 3 Jahre alt. Er geht halbtags in den Kindergarten, den Rest der Zeit kümmere ich mich um ihn. Ich versuche ihn seit ca. 6 Monaten abzustillen. Zuerst haben wir es auf vier mal reduziert (morgens, Mittagsschlaf, abends und einmal nachts), dann habe ich versucht, es auf zweimal zu reduzieren, ohne nennenswert ...
Hallo, wir stillen immer noch :) Mein Sohn wird im Mai 2 Jahre und seit ein paar Wochen merke ich, dass er nur noch an der Brust "nuckelt" und eigentlich nicht mehr trinkt. Er trinkt 1x immer um ca. 23 Uhr richtig viel und die restlichen male nuckelt er nur wie bei eimem Schnuller. Er lässt sich aber anders (außer durch ewiges herumtragem) micht me ...
Hallo Frau Welter, ich bin leider total verunsichert und weiß nicht recht an wen ich mich wenden kann. Ich habe jetzt auch viele ähnliche Beiträge und Ihre Antworten dazu gelesen, aber nichts passt so richtig zu mir. Mein Sohn wird in einem Monat 2 Jahre. Nach anfänglichen Problemen beim stillen, haben wir eine richtig schöne Stillzeit zusammen. M ...
Hallo, Meine Tochter ist 13 Monate alt und aufgrund einer anstehenden Kinderwunschbehandlung muss ich sie leider jetzt schon abstillen. Ich habe es bereits geschafft sie nachts abzustillen und sie schafft es mehrere Stunden zu schlafen, wacht aber dennoch öfter auf. Sie wird aktuell mehrmals gestillt: morgens nach dem aufwachen, mehrmals tagsüber ...
Hallo Biggi, meine Tochter ist 2 1/4 Jahre alt. Sie stillt noch sehr viel tagsüber und auch nachts noch häufig. Unsere Nächte sind oft sehr sehr unruhig und ich bin morgens völlig gerädert, da ich manchmal einfach nicht wieder in den Schlaf finde. Jetzt haben mein Mann und ich den Plan, unsere Tochter nachts abzustillen. Dazu möchte er die Nächte ...
Liebe Biggi, ich hatte dir vor 2 Monaten geschrieben, dass ich einen Ausschlag unter der Brust habe und ich bei einer sehr unsensiblen Hausärztin war, die meinte ich müsse abstillen. Nach deiner Rückmeldung hatte ich mich dagegen entschieden und erst mal abgewartet. Die Ärztin meinte es sei ein Pilz, allerdings hatte ich absolut keine Beschwerden ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Ich stille gerade nachts ab. Tagsüber hat der Kleine nicht mehr getrunken. Gerade ist der zweite Tag und meinf Brüste fühlen sich noch sehr unangenehm. morgen haben wir Babyschwimmen. Jetzt mache ich mir Sorgen, dass ich mir dsbri vielleicht eine Brustentzündung zuziehen könnte oder das unangenehme Gefühl der sehr vollen Brüste damit noch verlän ...
Liebe Biggi, meine Tochter ist nun 7 Monate alt und das Stillen hat für uns beide immer prima funktioniert. Doch nun wird sie immer agiler und meine schon immer sehr üppige Milchproduktion macht mit inzwischen häufig Probleme. Ich möchte daher in den nächsten 2-3 Monaten langsam aber sicher abstillen. Dabei gibt es aber leider ein paar Hürden: ...
Die letzten 10 Beiträge
- Sanftes abstillen trotz Milchüberproduktion und wenig Beikost?
- Baby (11 Wochen) verweigert Flasche
- Kind 13 Monate nachts wecken ?
- Brustverweigerung 4 Monate
- Schafgarbentee
- Kurzzeitstillen
- Stillzeit
- Abnehmen in der Stillzeit / Schadstoffe-Toxine in der Muttermilch
- Abpumpen bei viel Milch
- Baby trinkt tagsüber nur in der Trage