nureinefrage
Hallo, nein Sohn ist 20 Monate alt und ich stille noch nach Bedarf. Für meinen Sohn spielt die Brust eine sehr große Rolle – zum Kuscheln, Trösten, Schmerz lindern und trinken. Vor sechs Wochen war ich mit einer Brustentzündung im Krankenhaus. Im Anschluss hatte ich mit Clostridien zu kämpfen und direkt im Anschluss mit einer viralen Lungenentzündung. Die Antibiotika im Krankenhaus haben mein Immunsystem völlig zerstört. Gemeinsam mit einer Heilpraktikerin baue ich es nun mit Probiotika, Eigenbluttherapie und stark nährender Nahrung wieder auf, da ich auch abgenommen habe (bin aber ohnehin zierlich). Alle (Ärzte, Heilpraktikerin und Umfeld, abgesehen von meinem Mann) raten bzw. drängen mich nun zum Abstillen, weil es mich angeblich auszehrt. Das ist aber nicht mein Gefühl. Mein Gefühl ist, dass es mir Ruhephasen gibt, tagsüber und nachts dafür sorgt, dass mein Sohn kuschelig wieder einschläft, wenn er aufwacht. Er hat noch nie nachts geschrien in keiner einzigen Nacht, das Stillen gibt im in nahezu jeder Situation sofort Ebtspannung. Ich denke, ein weinendes Kind zu tragen und anders zu trösten wäre für meinen geschwächten Körper deutlich anstrengender. Kann ich mich täuschen und wirklich wegen des Stillens so schwer auf die Beine kommen? Ich ernähre mich grundsätzlich sehr gesund und auch nährend, nun aber deutlich mehr. Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar.
Liebe nureinefrage, immer wieder kommt die Behauptung auf den Tisch, dass Stillen die Mutter auszehre und es für die Frau besser wäre, wenn sie abstillt. Doch es gibt keinen Beweis dafür. Außerdem würde die WHO zum Beispiel keine mindestens zweijährige Stillzeit empfehlen, wenn dies der Gesundheit der Mutter abträglich wäre, denn die WHO hat das Wohl aller Menschen und nicht nur der Kinder in Sinn. Hast Du dir schon einmal die Stellenbeschreibung für den Beruf "Mutter" angeschaut? Mutter sein ist ein 24 Stunden Job, sieben Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr, ohne Urlaubsanspruch. Kein vernünftiger Mensch würde sich unter normalen Umständen auf so eine Stelle bewerben. Diese Arbeit ist anstrengend, auch wenn nicht gestillt wird. Im Gegenteil, durch das Stillen bekommt die Frau oft die Gelegenheit, sich auch am Tage einmal hinzulegen oder zumindest sich hinzusetzen, die Füße hoch zu legen und ein paar ruhige Minuten mit dem Kind zu verbringen. Viele Menschen werden dir sagen, dass dein Unwohlsein und das Abnehmen vom Stillen kämen, doch das ist wirklich nicht zu erwarten und es ist deshalb auch nicht davon auszugehen, dass dir das Abstillen tatsächlich weiterhelfen wird. Dein Kind wird deshalb nämlich nicht weniger Aufmerksamkeit brauchen. Viele Frauen stellen nach dem Abstillen fest, wie sehr ihnen die Stillzeiten fehlen, gerade weil das eine Gelegenheit war, im Alltag innezuhalten und etwas auszuruhen. So lange DU nicht abstillen willst wäre es sinnvoller dich bei deiner Arbeit zu unterstützen und dich dazu zu ermutigen, dir mehr Ruhe zu gönnen, statt im Abstillen das Allheilmittel zu sehen. LLLiebe Grüße Biggi
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