Lunamaus3
Hallo Frau Welter, meine Maus ist jetzt fast 20,5 Monate alt. Ich habe sie über 6 Monate voll gestillt und nun Stille ich sie am Wochenende Mittags zu Mittagschlaf und Abends, sowie Nachts. In der Woche nur Abends und Nachts. Ich liebe es zu stillen und auch die Nähe. Ich habe, bedingt durch Zystennieren, Bluthochdruck und muss Tabletten nehmen. Ich nehme seit der Schwangerschaft Presinol. Leider stabilisiert es den Blutdruck nicht mehr so gut, wie mein sonstiges Medikament (Telmisartan) und mein Nierenarzt legt mir jetzt nahe, abzustillen, damit ich das andere wieder nehmen kann. Ich bin da jetzt am Boden zerstört, weil ich es eigentlich nicht möchte. Weil gerade jetzt in dieser Panikzeit profitiert meine kleine doch von der Muttermilch und die WHO empfiehlt bis zum 24. Monat zu stillen. Dadurch senkt man ja erheblich das Risiko für gewisse Krebsarten, Lungenentzündung etc. Allerdings besteht bei mir dann die Gefahr, daß der Blutdruck meine Nierenfunktion schadet. Ich möchte das Beste für mein Baby, aber ich möchte auch für mein Baby noch 60 bis 70 Jahre da sein. Ich bin im totalem Zwiespalt. Und dann ist mein Problem wie ich es schaffe, da meine Maus nur die Brust will, keine Flasche, kein Nuckel. Wenn sie die Brust nicht bekommt, weint sie herzzerreisend und das auch über eine halbe Stunde (dann habe ich abgebrochen). Wie soll ich es schaffen? Was ist, wenn meine Maus das mir nicht verzeiht und mich dann hasst... Kann man damit die Bindung zerstören? Viele Grüße und ein schönes Osterfest!
Liebe Lunamaus3, schau mal, was ich gefunden habe, kann Dein Arzt Dir nicht ein erprobteres anderes Mittel geben? https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/telmisartan/ Sprich mit ihm und sage ihm, wie wichtig Dir das Stillen ist. Auch kannst Du Dir eine weitere Arztmeinung einholen. Wenn Du doch abstillen musst, dann wird Dein Kind Dich ganz sicher nicht hassen. Ein abruptes Abstillen ist natürlich trotzdem immer eine große Krise. Da lässt sich nichts schön reden. Helfen kann, wenn du versuchst, zuversichtlich zu sein innerlich, zu wissen, dass Deine Kleine es schaffen wird, auch wenn es ein paar Tage holprig wird. Je weniger Dein Baby spürt, dass Du Sorgen hast, desto mehr kann auch es sich entspannen und die neue Situation akzeptieren. Ich hoffe, das hilft Dir weiter, auch wenn es lapidar klingen mag. Alles alles Gute und einen lieben Gruß von Biggi
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