danopp
Liebe Biggi, mein Sohn ist nun 23 Monate alt und ich stille ihn noch. Derzeit haben wir wieder eine Phase, in der er die Brust wirklich häufig einfordert. Er klammert auch sehr und fremdelt. An und für sich habe ich auch kein Problem damit. Ich glaube einfach, dass er emotional einfach noch nicht soweit ist, sich von der Brust loszulösen. Besonders morgens genießt er das gemeinsame Kuscheln. Nun habe ich ab August eine neue Arbeitsstelle, bei der ich früher erscheinen muss. Ich bin deshalb morgens vor der Kita und vor der Arbeit nicht mehr so flexibel und muss pünktlich um 6.15 Uhr das Haus verlassen. Unser Sohn ist sonst mit mir aufgestanden und wurde vorm Verlassen des Hauses noch mal gestillt. Danach hat mein Mann ihn für die Kita vorbereitet und ihn dorthin gebracht. Nun wird sich einiges ändern. Am liebsten wäre es mir, wenn Mann und Sohn einfach weiterschlafen und ich das Haus verlasse. Unser Sohn hat diese Erfahrung jedoch noch nie gemacht. Sollte ich ihn einfach ins kalte Wasser werfen oder ihn in den kommen Tagen irgendwie darauf vorbereiten? Er zahnt derzeit stark, hatte vor kurzem ein Infekt und hatte 3 Wochen Kita-Ferien. Wie schon erwähnt, ist er derzeit auch sehr bedürftig. Ich habe etwas Sorge und Angst vor der neuen Situation. Liebe Grüße Dani
Liebe danopp, habe vertrauen in Deinen Sohn und Deinen Mann. Die beiden werden das sicher gut schaffen. Erkläre Deinem Sohn vielleicht einen Abend vorher ruhig aber bestimmt, dass Du nun früher zur Arbeit musst, aber der Papa da sein wird, wenn er wach ist. Um so klarer Du bei Dir bist, um so leichter wird auch Dein Sohn diese Umstellung schaffen. Du musst dabei kein schlechte Gewissen haben. Du machst das prima und nimmst Deinen Sohn mit all seinen Bedürfnissen nach Nähe und Geborgenheit wahr. Aber wenn es die Situation nun einmal nicht anders zulässt, kann sicher auch Dein Mann noch versuchen mit Deinem Sohn zu kuscheln. Wenn Du grundsätzlich noch bereit bist weiter zu stillen, dann holt eure gemeinsame Kuschel-und Stillzeit nach, wenn Du von der Arbeit zurück bist. Stell Dich darauf ein, dass Dein Sohn diese vielleicht auch sehnsüchtig einfordern wird, wenn Du von der Arbeit zurück bist.Solange das für dich ok ist, genießt die gemeinsame Zeit und nimm dir, wenn möglich in den ersten Tagen der Umstellung nicht zu viel andere Sachen vor. Du wirst sehen, dass sich bald alles einspielen wird. Gesteh Deinem Sohn ein, wenn er wegen des veränderten Morgen etwas traurig und vielleicht auch wütend ist. Aber begleitet ihn weiterhin liebevoll durch diese Zeit, dann wird er es sicher bald annehmen können. Alles Liebe Biggi
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