Mamarie2212
Hallo Ihr Lieben, bisher war ich stille Mitleserin und ihr habt mir in der schwierigen Anfangszeit des Stillens viel geholfen :-). Zu Zeiten des Clusterfeedings war ich kurz vorm verzweifeln, bis ich wusste warum sie abends teilweise 3 Stunden getrunken hat:-) Nun ist es jedoch so, dass ich auch mal eine Frage stellen muss. Meine Tochter wird jetzt 8 Monate alt und ich denke langsam übers abstillen nach. Derzeit sieht der "Tagesplan" so aus: 7.30-8.00 Uhr Frühstück (Brot mit Marmelade oder Quark oder Leberwurst) 9.30-10.00 stillen vor dem Vormittagsschläfchen (ca. 30 Minuten) 12.00 Mittagessen anschließend Mittagsschlaf mit stillen vorher (oft nur ganz kurz) Nachmittags Obstbrei oder Obst in Stückchen mit Keks oder Zwieback 17.30-18.00 Abendbrei Vor dem Schlafengehen stille ich sie immer; oft schläft sie an der Brust oder in meinem Arm ein. In der Nacht stille ich noch 2-3 mal, jenachdem. Wie kann ich nun das stillen langsam reduzieren? Meine Hebamme riet mir zum radikal abstillen. Mein Mann soll ihr nachts das Wasserfläschchen geben und ggf. abends ca. 22 Uhr noch ein Fläschchen mit Pre-Nahrung. Damit sie merkt das es bei mir nichts mehr gibt, soll ich ggf. für 2-3 Nächte in einem anderen Zimmer schlafen. Also - mit dieser Methode kann ich mich so gar nicht anfreunden. Ich möchte gerne bis Mitte Oktober abgestillt haben. Habt Ihr einen Tipp für mich? Dieses plötzliche abstillen sagt mir gar nicht zu. Ihren Abendbrei (Halbmilchbrei) isst sie nicht immer ganz. Braucht sie dann noch ein Fläschchen hinterher? Damit ich die Nacht mit Wasser überbrücken könnte?? Und am Vormittag? Was könnte ich ihr da vor ihrem kurzen Nickerchen anbieten? Vielen Dank:-)
Liebe Mamarie2212, im ganzen ersten Jahr sollte Milch die Hauptnahrungsquelle sein. Mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Wenn Du also abstillen möchtest, solltest Du noch zur Flasche hin abstillen. Der immer wieder verbreitete Gedanke, dass ein Baby ab sechs Monaten (oder einer anderen Altersgrenze) nachts nicht mehr aufwachen darf und nachts keine Nahrung mehr braucht entspringt in keinster Weise dem natürlichen Verhalten und den Bedürfnissen eines Babys oder Kleinkindes, sondern er entstammt dem (verständlichen) Wunsch der Erwachsenen, die gerne ihre Nachtruhe hätten. Eine Studie von Jelliffe und Jelliffe ergab, dass Babys im Alter von 10 Monaten mindestens 25 % ihrer Muttermilchaufnahme nachts zu sich nehmen. Das spricht eindeutig dafür, dass Babys auch nach den ersten sechs Monaten nachts noch hungrig sind. Es könnte also gut sein, dass dein Bay tatsächlich schlicht und ergreifend Hunger hat und noch Nahrung braucht. Wenn Du das nicht möchtest, kannst Du in der Nacht entweder Wasser oder Milch anbieten und dein Kind trösten. Auch da ist es gut, wenn Du die Zeit lässt und nicht gleich komplett die Brust verweigerst. LLLiebe Grüße Biggi
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