Nalaihah
Hallo, mein Sohn ist nun 6 Monate alt und ich möchte gerne abstillen, nein,es ist keine Option für mich weiter zu stillen,ich kann einfach nicht mehr..es gibt viele Gründe auf die ich nicht gerne weiter eingehen möchte. Ich habe alles probiert, die Fertigmilch mit irgendwas leckeren mischen, die Flasche in ein Kleidungsstück von mir einwickeln, jemand anders füttern lassen..und noch viel mehr. Hab mindestens 6 Flaschen und Sauger probiert. Er trinkt nur aus seiner Trinklernflasche und dann nur Wasser. Aus einem Becher trinkt er gar nicht und leider weiß meine Hebamme auch keinen Rat mehr, ich bin total verzweifelt. Er bekommt um 11 Uhr und um 17 Uhr seinen Brei. Vielleicht haben Sie ja einen Rat für mich, irgendetwas das ich noch nicht ausprobiert habe, er muss ja nicht zwangsweise aus einer Flasche Fertigmilch trinken..ich möchte einfach nur abstillen und das er weiter alle Nährstoffe bekommt die er braucht. Lg, Nadja Thaleikis
Liebe Nadja, da sich die Techniken des Trinkens an der Flasche und an der Brust deutlich unterscheiden und sich ein Flaschensauger ganz anders anfühlt als die Brust, lehnen viele Stillkinder die Flasche ab.Wenn die Mutter die Flasche geben will kommt noch dazu, dass es sich denkt „Was soll denn damit? Ich kann doch die Milch meiner Mutter riechen und fühle ihre Brust und bekomme so etwas Seltsames in den Mund gesteckt". In einigen Fällen hilft es daher, wenn jemand Anderes die Flaschenfütterung übernimmt. Es empfiehlt sich auch, nicht zu warten, bis das Baby sehr hungrig oder müde ist. Müde oder hungrige Babys sind nicht unbedingt daran interessiert etwas Neues auszuprobieren. Manche Babys wollen auch einfach nicht aus einer Flasche trinken. Bei diesen Kindern kann man dann versuchen, ob sie aus einer Trinklerntasse (Schnabeltasse) trinken. Viele Mütter berichten, dass ihre Babys die Trinklerntasse von Avent mit dem weichen Schnabelaufsatz gerne (oder zumindest lieber) annehmen. Unter Umständen kann man auch löffeln. Hier noch ein paar Tipps, wie das Baby die Flasche vielleicht besser annimmt: • die Flasche anbieten, ehe das Baby zu hungrig ist • das Baby beim Flaschegeben in ein Kleidungsstück der Mutter (Geruch) einwickeln • den Flaschensauger nicht in den Mund des Babys stecken, sondern die Lippen des Babys damit berühren, so wie die Mutter dies mit der Brustwarze tut • den Flaschensauger mit warmem Wasser auf Körpertemperatur bringen oder beim einem zahnenden Baby abkühlen, um die Zahnleisten zu beruhigen • verschiedene Saugerformen und Lochgrößen ausprobieren • verschiedene Haltungen beim Füttern einnehmen • versuchen das Baby im Halbschlaf zu füttern • geduldig bleiben und auch alternative Fütterungsmethoden in Betracht ziehen (z.B. Becher, Löffel) Die Becherfütterung ist mit der richtigen Technik keineswegs aufwändiger als die Flaschenfütterung und deshalb durchaus eine Alternative zur Flasche und gerade bei einem Kind ab sechs Monaten lässt sich der Becher gut einführen und die Flasche muss nicht mehr in jedem Fall unbedingt eingeführt werden. Wichtig ist, dass Sie wirklich geduldig bleiben. LLLiebe Grüße Biggi
Nalaihah
Danke,aber das habe ich mittlerweile alles schon probiert, er trinkt nur Wasser oder Muttermilch (die auch nicht aus der Flasche). Ich bin mittlerweile jeden Tag am weinen weil ich nicht weiter weiß :-(
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