Lisa98765
Hallo Biggi, Magst du dir bitte einmal die HEUTIGE Antwort von Birgit anschauen und dazu etwas sagen? https://m.rund-ums-baby.de/experten/kochen-fuer-kinder/12-Monate-Fruehstueck-einfuehren-klappt-nicht_50525.htm Lieben Gruß Lisa
Liebe Lisa, ich kann der Antwort von Birgit nur voll und ganz zustimmen. So wie jedes Kind beim erlernen motorischer und auch kognitiver Fähigkeiten sein eigenes Tempo hat, so ist dies auch beim Essen der Fall. Binde Dein Kind mit in eure Tagesabläufe ein und setze auf den Nachahmungstrieb Deines Kindes. Mit Druck erreichst Du in solchen Situationen leider oftmals das Gegenteil. Mach Dir bewusst, dass das Stillen für Dein Kind nicht nur Nahrungsaufnahme sondern zugleich Nähe, Geborgenheit und Sicherheit bedeutet. Gerade also morgens bevor es in die Kita geht tankt es so nochmal eine ordentliche Portion „Mamazeit“. Natürlich ist es aber auch Dein gutes Recht die Stillbeziehung zu beenden, wenn Du das wirklich möchtest. Das Stillen ist eben eine BEZIEHUNG zwischen Kind und Mutter und muss für beide passen. Wenn Du also hier eine Veränderung möchtest, so schließe ich mich auch hier der Meinung von Birgit an. Du musst in Deinem Entschluss sicher sein, nur so kann sich Dein Kind an dir orientieren und wird die Umstellung lernen zu akzeptieren. Es wird anders jeden Zweifel in die spüren. Ob du dabei nun einen strikten Plan verfolgst, zuerst zwingend das Frühstück zu ersetzen oder eben darauf eingehst, wie es evtl. auch für Dein Kind ein „leichterer“ Verzicht auf das Stillen ist, das bleibt dir überlassen. Egal wie Du Dich entscheidest, ist das wichtigste, dass Du SELBST eben davon überzeugt bist dies genau so und nicht anders zu wollen. Alles Liebe Biggi
Lisa98765
Liebe Biggi, danke für deine Nachricht. Birgit schreibt jedoch, dass es ganz einfach sei und innerhalb von 2 bis 3 Nächten durchführbar… teilst du diese Meinung? Ist das behutsam oder nicht eher knallhart?! Ja ich möchte abstillen. Aber die trinkmengen meiner Tochter machen es schwer: Kuhmilch Max 20 bis 30 ml pro Tag Wasser Max 100 ml pro Tag (meist eher 70 ml) In der Kita trinkt sie 5 Std lang einfach nichts. Ich weiß nicht weiter. Wenn mein Mann nachts Wasser anbietet, dann nimmt sie das auch nicht an. Lg Lisa
Liebe Lisa, wie Du den Abstillprozess genau gestaltest ist dir überlassen. Es gibt dabei kein wirkliches richtig oder falsch. Wichtig ist, dass Du für Dich einen Weg wählst, hinter dem Du voll und ganz stehst und eben keine Zweifel aufkommen lässt. Diese würde Dein Kind sofort spüren, was Euch sicher beiden das Abstillen zusätzlich erschweren wird. Mach Dir bewusst, dass jede nicht vom Kind initiierte Veränderung zwangsläufig zu Protesten auf Seiten Deines Kindes führen wird. Das ist völlig normal und darf auch so sein. Begleite Dein Kind liebevoll durch diese Emotionen und sei weiterhin mit deiner Nähe und Fürsorge für es da. Gestehe ihm seine Wut, Trauer vielleicht auch Ärgernis über das beenden der Stillzeit ein und begleite es durch diese Gefühle. Viele Mütter gehen beim Abstillen schrittweise vor und verkürzen erstmals nicht die Stillhäufigkeit sondern die Stilldauer. Im nächsten Schritt dann eben die Häufigkeit. Dadurch kann sich erstens Deine Brust besser umstellen und Du vermeidest einen möglichen Milchstau und für viele Mütter und auch Kinder ist es so eben ein Abstill-Prozess über vielleicht sogar mehrer Wochen und erleichtert somit beiden den „Abschied“ dieser innigen Beziehung. Für manche Mütter ist allerdings manchmal der Punkt erreicht an dem Sie einfach nicht mehr stillen wollen oder können und auch dann ist das machbar und kann auch relativ „schnell“ umgesetzt werden. Wie lange ein Kind braucht um diese Umstellung zu akzeptieren ist individuell unterschiedlich und hängt von mehreren Faktoren ab. Meine ganz persönliche Meinung ist der Rat zu einem sanften Vorgehen, so wie oben geschildert. Aber letztlich musst Du für Dich entscheiden welchen Weg Du wählst und voll und ganz hinter deinem Vorhaben stehen. Du kannst Deinem Kind im Vorfeld erzählen was sich nun verändern wird. Auch wenn es nicht jedes Wort sinngemäß versteht, so spürt es doch die Veränderung und Deine innere Haltung dazu. Begleite es weiterhin mit deiner Liebe und Geborgenheit und es wird sicher keinen „Schaden“ nehmen. Manche Kinder mögen es gerne mit der Brust weiterhin zu kuscheln und eine Hand darauf zu legen. Wenn das für Dich ok ist, so kannst Du das zum Beispiel anbieten. Ich wünsche Dir alles Liebe, Biggi
Lisa98765
Hallo Biggi, ich kann mir gut vorstellen, dass das Essen sich nochmal deutlich steigert je weniger gestillt wird, mache mir jedoch um die Flüssigkeit sorgen. Gerade wegen der Kita-Zeit. Unsere Kleine trinkt: Kuhmilch Max 20 bis 30 ml pro Tag (oft auch deutlich weniger oder gar nichts) Wasser Max 100 ml pro Tag (meist eher 70 ml) In der Kita trinkt sie 5 Std lang einfach nichts. Wenn mein Mann nachts Wasser anbietet, dann nimmt sie das auch nicht an. Soll ich dann morgens nach dem Frühstück, was ich aktuell einführe, einfach nicht stillen? sie dann in die Kita bringen, dann gibts zwei Möglichkeiten: 1. Sie fängt dort endlich an Wasser zu trinken oder 2. es geht ihr wohlmöglich schlecht Ist das vertretbar es so zu probieren? VG Lisa
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