Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

15 Monate alt, abstillen

Frage: 15 Monate alt, abstillen

Meyla

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Leider ist die Zeit langsame gekommen.... Ich wollte eigentlich 2 Jahre stillen, aber meine Maus hält sich mit dem Stillen mittlerweile nachts wach, statt hierdurch zu schlafen. Sie dreht sich zu mir, trinkt ein paar Sekunden und kullert weg. Dann quakt sie ganz kurz auf, kullert wieder zurück, dockt an, zieht 2 mal und rollt wieder weg. 1 bis 2 Stunden. Jeden Abend. Weil meine Geduld am Ende der zweiten Stunde sank, habe ich ihr gesagt, dass ich das so nicht möchte und mich umdrehen werde. 2 Minuten ganz softe schimpfen, dann ist sie eingeschlafen. Das selbe bei ihrem Papa. Hinlegen, rankuscheln, einschlafen Ist meine Brust im Spiel, zieht sich das ganze einfach nur elend in die Länge. Auch wenn sie nachts zwischendurch aufwacht... meine Brust ist eine Lösung über 15 Minuten, mit weg rollen und motzen weil weg. Keine Brust = kein rollen und meckern. Umdrehen, schlafen. Es scheint nachts das Beste für uns zu sein Muss ich deshalb auch tagsüber abstillen? Zum Mittagsschlaf klappt die Brust weiterhin wie nix gutes... das möchte ich eigentlich ungerne opfern. Wie kann ich das am besten angehen? Lieber ganz abstillen?


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Meyla, nein, Du musst sicherlich nicht ganz abstillen, was Dein Baby jetzt braucht, is Konsequenz! Du kannst beim Abgewöhnen dieser Angewohnheit ähnlich vorgehen, wie bei einem Kind, das beim Stillen beißt. Erkläre deinem Kind zunächst, dass es damit aufhören soll. Beim nächsten Mal, wenn sie zu turnen beginnt, nimm sie an den Händen, sage "nein" und halte sie vielleicht auch fest. Hilft das alleine noch nicht, kannst Du deiner Maus in Verbindung mit einer Erklärung, dass Du das keineswegs lustig findest ein Stück von ihr wegrücken oder Du stehst auf. Mit liebevoller Konsequenz wirst Du deiner Tochter diese Angewohnheit abgewöhnen können. Selbstverständlich wird sich nicht von heute auf morgen eine plötzliche Änderung ergeben, das geschieht in kleinen Schritten und selbstverständlich wirst Du mit Rückschritten rechnen müssen, doch mit viel Liebe und Beharrlichkeit, kannst Du einen Weg finden, dass ihr wieder zu einer harmonischen Stillbeziehung finden werdet. Kinder brauchen liebevolle Führung und Anleitung und ein beständiges Eingehen auf ihre Bedürfnisse. Das heißt keineswegs "laisser faire" wie es Kritiker behaupten, sondern liebevolle und verständnisvolle Konsequenz, die sich langfristig auszahlt. Eine Mutter aus meiner Gruppe hatte fast die gleiche Situation und sie hat sämtliche Betten abgebaut und lag dann mit dem Lattenrost auf dem Boden. Das Baby bekam einen Schlafsack an und konnte durch das Zimmer robben und die Eltern haben einfach nicht reagiert in der Nacht. Das Baby schlief manchmal mitten am Boden, aber als es merkte, dass die Eltern nicht reagieren, klappte es schnell besser ;-). LLLiebe Grüße Biggi


Mamamaike

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Hallo, ich hoffe, ich darf Dir auch antworten. Wenn für Dich/euch das Stillen tagsüber gut funktioniert, behalt es bei. Du musst nicht komplett abstillen, nur weil Du nachts nicht mehr stillst. Die Brust wird sich daran gewöhnen. Ich habe es andersherum gemacht, tagsüber nicht mehr, dafür noch in der Nacht bzw am Schluss nur noch zum Einschlafen. Das hat gut geklappt und auch mein Sohn hat das gut akzeptieren können. Viele Grüße


Meyla

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Klar darfst du Ich hatte auch gehofft, es so herum machen zu können. Aber sie hält sich mit diesem Kullern - was wirklich einmalnquer bisbzum Fußende geht - immer wieder stundenlang wach. Beim Trinken Einschlafen tut sie nur zum Mittag, nachts nur noch nach viiiiiiel hin und her. Und dann auch nicht an der Brust, sondern grundsätzlich erst nachdem sie sich weg gelegt hat. Sie rollt in ihr Beistellbett und schläft dort ein. Seit bestimmt 2 Wochen nicht mehr mit der brust im Mund, die hält sie irgendwie wach....


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