pepecleo
Liebe Frau Bader, nach 14 Monaten Elternzeit bin ich zum 01.10.2013 wieder in dem Arbeitsalltag zurückgekehrt. Meinem Mann und mir steht niemand zur Seite, da alle zu weit weg wohnen. Die Eingewöhung in der Krippe hat 2,5 Monate gedauert. Mein Mann macht Karriere und darf nicht fehlen aufgrund von Krankheit und schon gar nicht wegen seiner Tochter. Ich arbeite im öffentlichen Dienst und bin mit nur noch 20 Stunden zurückgekehrt. Ich arbeite aber jeden Tag 1 Stunde mehr, damit ich für die Fehlzeiten mit meiner Kleinen genug Überstunden zusammen bekomme. Ich habe vorher meinen Vorgesetzten über die Tage informiert, an denen ich aufgrund der Schließung der Krippe nicht arbeiten kann. Nun das Problem: Meine Kollegen akzeptieren nicht, dass die Krippe zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen hat und ich zuhause bleiben muss. Urlaubstage habe ich noch von vor der Elternzeit genug übrig gehabt. Aber es geht den Damen und Herren darum, dass sie auch zu hause bleiben wollen. Wir sind 13 Kollegen, davon sind 9 Kollegen kinderlos. Letzlich ging es darum, dass ich meine 15 Monate alte Tochter mit zur Arbeit nehmen sollte. Sie würde sich schon selbst beschäftigen. Mein Chef verlangt von mir, dass mit den Kolleginnen zu klären. Aber ich kann nur sagen, dass ich nicht kommen kann. Mein Mann arbeitet selbst zwischen Weihnachten und Neujahr. Ich meine, ich arbeite weniger, damit mein Mann seiner Karriere nachgehen kann und ich für das Kind da sein kann. Welche Rechte habe ich in dieser Sache und welche Pflichten muss ich erfüllen? Ich kann mich auf keinerlei Unterstützung verlassen und einen Rchtsanwalt zurzeit nicht bezahlen. Gibt es Hoffnung? Ich kann mein Kind keiner Tagesmutter anvertrauen, da auch hier erstmal eine Eingewöhnung stattfinden muss. Was mache ich denn nur? Habe seitdem schlaflose Nächte. Können Sie mir helfen! Vielen Dank für Ihre Bemühungen. Freundliche Grüße und ein schönes Wochenende Pepecleo
Hallo, der Ag entscheidet, wer wann Urlaub bekommt und soll auf soziale/ persönliche Belange Rücksicht nehmen. Drohen Sie doch damit, wieder in die EZ zu gehen Liebe Grüsse, NB
SumSum076
Wenn zwischen dir und deinen Kollegen keine Einigung erzielt werden kann, ist immernoch der Chef derjenige, der Urlaubsanträge genehmigt oder ablehnt. Warum können denn die anderen zwischen den Feiertagen denn nicht? Müssen sie auch Kinder betreuen? Und als Hintergrundinfo: Du kannst auch wieder ganz in die Elternzeit gehen! Gruß Sabine
Mitglied inaktiv
Ich kann mit Dir fühlen. Habe das ähnliche Problem. Nur das bei uns die Konstellation so ist, das ich das jüngste Kind habe (wird jetzt 15 Monat) und alle anderen wesentliche ältere Kinder. Der größte Teil eben bereits schon im Teenie-Alter. Aber auch da heißtes, die schulpflichtigen Kinder würden vorgehen, und man solle notfalls halt Oma oder sonst wen fragen. Mein Tip, nimm den Kleinen echt mal mit zur Arbeit. Ich mußte es heute weil kurzfristig die Tagesmutter abgesprungen ist und eine andere Betruung nicht möglich war. Sind dann nach 2,5 Std wieder nach Hause. So einfach wie sichds einige vorgestellt haben, war das nämlich mit einem Kind im krabbelalter nicht *g*. Mal davon abgesehen das auch alle anderen von der Arbeit abgelenkt waren
pepecleo
Die Kollegen wollen nicht arbeiten, weil sie auch zuhause sein wollen. Ich habe die Jüngeste, die anderen beiden 2 ältere Schulkinder. Wenn ich mit ihr arbeiten gehe, sind wir allein. Die anderen sind dann alle zuhause. Ich muss dann für alle anderen die Vertretung machen. Wie soll ich den arbeiten, wenn die Kleine da ist. Meine kann sich nicht gut selbst beschäftigen. Mein Chef will sich dem Problem nicht stellen. Unangenehme eben. Also sollen wir das selbst regeln. Großeltern wohnen 3,5 Autostunden entfernt. Ein echtes Problem eben.
pepecleo
Ich hatte heute das Gespräch. Es ist ihm egal, wenn ich nicht da bin. Es sei meine Entscheidung. Thema Urlaub: Ich muss arbeiten gehen, aber ohne Kind. Bloss wo soll ich es lassen, unten an der Tür abstellen, bis ich fertig bin. Mein Chef meint, dass regelt sich schon, aber keiner ist zu kompromissen bereit. Im Sommer ist das nächste Problem vorprogrammiert. Wir sollen uns absprechen, aber ich muss mich mit einer anderen Mutter absprechen, die selbst zuhause bleiben will. Ich weiß einfach nicht weiter...
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