Nicky0280
Liebe Expertinnen, ich hätte nochmal eine Frage zum Frühstück. Bislang habe ich meine Kleine morgens gegen 6 Uhr gestillt, dann hat sie so um 8 Uhr ein bisschen Brot gegessen mit ein bisschen Aufstrich, Wurst -.was sie halt mochte. Jetzt habe ich das GEfühl, die Milch reicht nicht mehr. Ein Fläschchen mit Pulvermilch aber nimmt sie nicht (liegt nicht an der Flasche, gefüllt mit Muttermilch trinkt sie sie). Kuhmilch soll sie ja noch nicht trinken - die bekommt sie abends im Milchbrei (oder fertiger Milchbrei). Was könnte ich ihr jetzt früh geben? Ich habe mir gedacht, jetzt gar nicht erst mit Brei aus der Flasche oder Ähnlichem anzufangen, sondern gleich beim richtigen Frühstück um 8 mehr zu geben, da also Brei oder Ähnliches. Soll sie dann da auch einen Milchbrei essen? Ich habe nur Sorge, dass sie sonst nicht genug Milch bekommt, 400 ml sollten es ja glaube ich am Tag noch sein? Besten Dank und einen schönen Tag!
Veronika Klinkenberg
Liebe „Nicky0280“, es freut mich, dass Sie sich mit Ihren Fragen an mich wenden. Sie schreiben nicht wie alt Ihr Töchterchen ist, nach Ihren Beschreibungen gehe ich davon aus, dass sie zu den Größeren unter den Babys (9-10 Monate) gehört. Es stimmt vor dem ersten Geburtstag eignet sich Kuhmilch als Trinkmilch quasi als Ersatz für eine Muttermilchmahlzeit noch nicht. Probiermengen, ein paar Schlucke aus einem Becher in Kombination mit Brot sind möglich. Größere Mengen Kuhmilch können die Versorgung mit Eisen beeinträchtigen und die Eiweißzufuhr überhöhen. Dass Kinder die solange gestillt wurden, sich erst einmal an eine andere Milch zum Trinken gewöhnen müssen, ist verständlich. Sie sind ja über so lange Zeit mit der Muttermilch vertraut. Es dauert meistens ein bisschen bis eben eine gewisse Gewöhnungsphase vorüber ist und die Kleinen auf den Geschmack kommen. Damit Ihr Mädchen ausreichend mit Milch versorgt wird, könnten Sie die wichtigen Inhaltsstoffe der Milch auch über einen milchhaltigen Brei füttern. Besonders gut eignet sich unser Baby-Müesli „HiPP Guten-Morgen-Brei Bircher-Müesli“. Das würde ich dann allerdings mit Folgemilch HiPP 2 oder Kindermilch anrühren. Oder Sie nehmen alternativ dazu einen Milchbrei wie abends. Morgens in etwa 200g Baby-Müesli und abends die gleiche Menge Milchbrei und das Ziel wäre erreicht. Zusätzlich rate ich Ihnen die Kleine aber mit Milch in flüssiger Form vertraut zu machen. Die Milch muss ja nicht unbedingt über das Fläschchen gegeben werden. Sie können ja direkt auf einen Becher gehen. Milch darf in diesem Alter mit etwas Kakao oder ein paar Löffelchen Obst verfeinert werden. Die Erfahrung zeigt, dass sich Kinder mit der Zeit daran gewöhnen, wenn immer wieder kleine Mengen zwanglos angeboten werden. Lernt Ihre Maus Milch akzeptieren, haben Sie mehrere Variationsmöglichkeiten. Vielleicht kommt ja irgendwann belegtes Brot besser an und belegtes Brot kombiniert mit einer Portion Milch ist eine gesunde Frühstücksvariante. Sicher finden Sie in der nächsten Zeit Frühstücksmöglichkeiten, die Ihrem Mädchen schmecken und sie insgesamt mit 400ml/g Milch bzw. „Milchhaltigem“ versorgen. Ein joghurthaltiges Gläschen enthält 50-60g Joghurt und kann die Milchversorgung zusätzlich unterstützen. Auch das könnten Sie hin und wieder z.B. nachmittags einbauen. Sonnige Grüße Veronika Klinkenberg
Nicky0280
Vielen herzlichen dank! Ja, sie ist 10,5 Monate alt. Danke!!
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