Frage im Expertenforum Milch & FlÀschchen an Annelie Last:

Sollte ich nachts die Flasche am Bett verweigern?

Frage: Sollte ich nachts die Flasche am Bett verweigern?

MinieMinie

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Guten Tag! mein Sohn (20 Monate) trinkt nur Wasser und ungesĂŒĂŸten Tee, meist aus der Tasse (tagsĂŒber), nie Fruchtsaft. Unterwegs (Kinderwagen) bekommt er ein TrinkflĂ€schen (ein weicher Sauger, mit schrĂ€gen Löchern, kein Sauger, wie bei einem Schnuller: wie diese hier: http://baby-online-kaufhaus.de/cosmoshop/default/pix/a/n/150ml+polypropylen+Trinkflasche.jpg ), in dem auch Tee oder Wasser ist. Nachts liebt er es auch, die Flasche mit ins Bett zu nehmen. Er nuckelt daran, wenn er aufwacht. Manchmal kaut er auch auf dem Sauger, aber nicht dauerhaft. Da ich unsicher war, ob dies (obwohl es nur Wasser ist) den ZĂ€hnen schadet, habe ich ihm heute Nacht die Wasserflasche verweigert. Er wachte ca 3 Mal auf und rief nach Wasser. Ich hab ihn dann rausgenommen und ihm Wasser aus einem Becher gegeben. Mein Sohn nimmt keinen Schnuller. Ist es womöglich nicht nötig, ihm die Freude eines nĂ€chtlichen (Wasser-)FlĂ€schens zu verweigern? Danke fĂŒr Ihre EinschĂ€tzung! MM


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Liebe „MinieMinie“, super, dass Sie so gewissenhaft auf ungesĂŒĂŸte GetrĂ€nke achten. Das ist wirklich sehr gut. Toll, dass Ihr Sohn auch zumeist aus der Tasse trinkt. Das Trinkverhalten Ihres Sohnes ist nicht ungewöhnlich, viele „hĂ€ngen“ in bestimmten Situationen an Ihrem FlĂ€schchen. Nun zu Ihren Fragen. Ja, jedes GetrĂ€nk kann durch hĂ€ufiges oder andauerndes nuckeln aus der Flasche ZahnschĂ€den (Karies) verursachen – auch Wasser. Auch aus dem TrinkflĂ€schchen, das auf dem Foto abgebildet ist, muss „gesaugt“ werden. Deshalb ist das Trinken aus einem Becher so viel besser fĂŒr die ZĂ€hnchen. Bieten Sie also weiter so oft wie möglich das Wasser und den Tee aus Becher oder Tasse an. Vielleicht können Sie unterwegs einfach den Trinkaufsatz abschrauben und Ihren Sohn, wenn er Durst hat so daraus trinken lassen, durch die Griffe lĂ€sst sich das FlĂ€schchen ja sehr gut halten. Das FlĂ€schchen muss im Kinderwagen fĂŒr Ihren Sohn nicht stĂ€ndig griffbereit sein, so viel Durst hat auch Ihr Söhnchen nicht. Wenn es gar nicht anders geht, z.B. wĂ€hrend der Autofahrt oder wenn Sie gerade beschĂ€ftigt sind und Ihr Kleiner Durst hat, kann es selbstverstĂ€ndlich auch ab und an mal das abgebildete TrinkflĂ€schchen sein. Generell kann ich Ihnen im Sinne der Zahnpflege folgendes raten: Bieten Sie Ihrem Sohn nicht rund um die Uhr etwas zum Trinken an, insbesondere in der Nacht sollten die ZĂ€hne Ihres Kleinen einmal zur Ruhe kommen. Denn zwischen den Mahlzeiten und vor allem in der Nacht repariert der Speichel den Zahnschmelz. Diesen Vorgang nennt man „Remineralisation“ - herausgelöste Mineralstoffe werden wieder eingebaut. Mit dem Wasser oder dem Tee wird jedoch der Speichel weggespĂŒlt und kann die ZĂ€hne nicht reparieren. Deshalb GetrĂ€nke in der Regel nur zu festen Mahlzeiten fĂŒttern und nur dann nur dann, wenn Ihr Kleiner wirklich Durst hat. Deshalb wĂŒrde ich die Flasche Ihrem Baby auch nachts nicht als (Wieder)Einschlafhilfe ĂŒberlassen. Ihr Kind aus dem Bettchen zu nehmen und einen Becher zu reichen, wĂ€re natĂŒrlich der „goldene Weg“, aber im Sinne der Nachtruhe auch nicht unbedingt nötig. Ich wĂŒrde das Wasser nachts zunĂ€chst noch aus einem FlĂ€schchen, TrinkflĂ€schchen oder Trinkbecher ( http://shop.hipp.de/baby-boutique-fuer%60s-essenundtrinken-trinklerntasse-r30540.html ) reichen. Bewahren Sie das GetrĂ€nk einfach in der NĂ€he seines Bettchens auf. So haben Sie nachts schnell Zugriff und mĂŒssen kein Licht machen, auch kann Ihr Kleiner so kuschelig in seinem Bettchen bleiben. Reichen Sie ihm nur auf Nachfrage kurz das Wasser, Ihr Sohn kann dann seinen Durst stillen und Sie beide können schnell weiterschlafen. Sie werden sehen nach und nach wird er immer weniger hĂ€ufig nachts etwas zu trinken einfordern. Viele GrĂŒĂŸe aus Pfaffenhofen, Annelie Last


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