Frage im Expertenforum BEBAFamily - Milch & Fläschchen an Doris Plath:

Sohn (9 Monate) isst fast nichts was kann man da machen?

Frage: Sohn (9 Monate) isst fast nichts was kann man da machen?

Pinki84

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Guten Morgen! Ich verzweifel gerade etwas beim Essverhalten meines Sohnes. Oscar ist am 10.3. 9 Monate geworden. Wir haben mit 6 Monaten langsam mit Brei angefangen und jeden Monat einen neuen eingeführt. Bis vor knapp 2 Wochen habe ich nachts noch gestillt, ca. 2-3 Mal. Jetzt hatte er vor 2 Wochen einen Infekt und jetzt starken Husten, weil die Bronchien verengt sind. Der Husten stört ihn aber nicht weiter, er ist fit und spielt. Als der Infekt abgeklungen war hat er angefangen durchzuschlafen *freu*. Er wird zwar ab und an noch wach, aber da reicht ihm sein Nuckel und ein Schluck Wasser. Seitdem isst er aber auch viel schlechter. Er war sonst ein guter Esser, hat die empfohlenen Portionen fast immer aufgegessen, verschiedenes Gemüse, unterschiedliche Getreidebreie (ich koche alles selbst), Obst, alles kein Problem. Gestern sah sein Tag so aus: gegen 7 Uhr etwas Milch-Getreide-Brei (gnur ein paar Löffel), etwas Obst, kleines Stück Brotkanten gegen 11.30 Uhr sollte es Mittag geben, Karotte mit Rind und kartoffel. Er hat keine 2 Löffel gegessen. Das Kaffeetrinken hat er verschlafen. Abendessen, nach dem Baden, gegen 18 Uhr gab es Milch-Getreidebrei. Er hat ein paar Löffel (vielleicht 6-8) gegessen, dazu etwas Obstgläschen und ein kleines Stück Brot gelutscht (er hat erst 2 Zähne). Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Beim Essen schmeißt er sich immer nach hinten, dreht den Kopf weg und macht den Mund kaum auf. Wenn er dann doch einen Löffel nimmt oder ein Stück Brot verschluckt er sich oft und die Hälfte kommt wieder raus. Auch wenn ich den brei stückiger lassem verschluckt er sich sehr schnell, sodass kleine Mengen Familienessen ja auch noch ausscheiden. Wir hatten letzte Woche U6 und er hat die letzten 4 Wochen gar nichts zugenommen. Er wiegt 8.400 Gramm und ist 74 cm groß. Ansonsten ist er aber normal. Er spielt, er robbt, ärgert die Katze. Das einzige was auffällt ist, dass er noch relativ vie schläft tagsüber (vormittags 1 Stunde, nachmittags 2-3 und nachts von 19.30 bis 6/6.30, machmal auch etwas länger). ich denke halt, wenn er so fit ist wird ihm nichts fehlen. Er wird ja auch nachts nicht wegen Hunger wach oder weint tagsüber deswegen. Aber Sorgen mache ich mir trotzdem. Und dann frage ich mich noch, wenn ich jetzt nicht mehr stille, sollte ich ihm ja eine Milch frühs anbieten. Was sollte ich da nehmen? Vielen Dank für Ihre Hilfe :)


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Liebe „Pinki“, schön, dass Sie sich wieder an uns wenden. Oh je, da hat sich ja was aufgebaut. Und dabei ist das gar nicht nötig. Zwingen Sie Ihren kleinen Sohn nie zum Essen. Essen soll mit Freude verbunden sein und nicht mit Zwang. Dass es Ihrem Kleinen momentan keinen Spaß macht, zeigt er Ihnen ganz deutlich indem er sich nach hinten schmeißt und seinen Kopf wegdreht. Das heißt übersetzt, Mama ich mag nicht essen, bitte zwing mich nicht dazu. Offensichtlich ist er durch die vergangene Erkältung und durch den Husten noch angeschlagen. Er schläft mehr und hat schlicht und einfach weniger Appetit als sonst. Das ist doch bei uns Erwachsenen auch nicht anders wenn wir krank sind. Mein Tipp: gehen Sie auf die Bedürfnisse Ihres Sohnes ein und geben ihm das was er möchte. Und wenn das eben mal nur wenig ist, ist das auch ok. Haben Sie keine Angst, dass Ihr Sohn verhungern könnte. Das wird nicht passieren. Wenn er wieder ganz fit ist, wird er aufholen. Außerdem passen Gewicht und Länge bestens ins Alter. Eine Milch morgens wäre in diesem Altern nach wie vor ideal. Wenn nicht (mehr) gestillt wird, ist im ersten Jahr eine Säuglingsmilch die richtige Wahl. Auch wenn die Milch morgens ein guter Start in den Tag ist - sie liefert Energie und zugleich Flüssigkeit - kann zum Ende des ersten Jahres das „Frühstück“ reichhaltiger ausfallen. Dann kann ein Milchbrei oder ein Baby-Müesli (z.B. mit HiPP Bio-Getreidebreien, grüne Packungen) als milchhaltige Mahlzeit auf den Plan kommen. Oder je nach Reife auch das klassische Frühstück aus Brot und einer Tasse Folgemilch. Probieren Sie das ruhig mal aus, die Milch aus der Tasse und nicht mehr über die Flasche anzubieten. Mit etwas Übung klappt das bald recht schön. Es grüßt Sie herzlichst Doris Plath


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