Frage im Expertenforum BEBAFamily - Milch & FlÀschchen an Anke Claus:

Milch in Milchbreie

Frage: Milch in Milchbreie

Purpurina

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Hallo meine tochter ist jetzt 1 Jahr Hat 3 ZĂ€hne die erst raus gekommen sind und sie ist eine brei vernatikerin Brot streigt sie ab und anderes findet sie ekelig in die Hand zu nehenb und dreht den Kopf weg :( Sie hat folgenden soeiseplan Morgens:200g Milchbrei Grieß (von bebevita mit Wasser zubereiten) Zwischendurch Fenchel Tee oder Wasser Mittags 190-220g hipp GlĂ€schen MenĂŒ Zwischendurch wieder Fenchel Tee oder Wasser Abends 200g Vollmilch brei mit Hirse Nachts bekommt sie meistens noch eine bebevita pre Milch 240ml die sie auch leer trinkt Nachts hat sie immer wieder mit BlĂ€hungen zu kĂ€mpfen und weint viel seit dem sie 3 Monate alt ist woran kann das wohl liegen? Und ist in den Milchbreien die man mit Wasser zubereiten richtige Milch schon enthalten oder wieso "Milch" brei?


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Liebe „Purpurina“, Ihre Kleine ist auch mit den Breien weiterhin bestens versorgt. Gehen Sie ganz nach Ihrem GefĂŒhl und dem Interesse Ihrer Kleinen vor. Sie haben keine Eile! Der Übergang auf die Familienkost ist sehr individuell und geschieht bei jedem Kind anders. Etwa zwischen dem 10. und 14. Lebensmonat beginnen sich Kinder fĂŒr die neue Kost zu interessieren. Vertrauen Sie auf Ihren kleinen Schatz, sie zeigt Ihnen deutlich, wann sie so weit ist. Kombinieren Sie Ihrem MĂ€dchen dann mittags einfach was vom eigenen Essen zu ihrem Mittagsbrei. So schaffen Sie einen sanften Übergang zur Familienkost. Zum Abendbrei kann es ein paar StĂŒckchen Brot dazu geben. Die können Sie zunĂ€chst auch in etwas Milch einweichen, das ergibt einen schönen griffigen Brei. Sie machen es genau richtig, dass Sie Ihre Kleine immer wieder probieren lassen und sie so an neue Lebensmittel heranfĂŒhren. Bestimmt wird sie bald mit Freude auch festes Essen essen. Ihrer Kleinen reichen in ihrem Alter 300mL Milch inkl Milchprodukte. Am besten in 2-3 Portionen ĂŒber den Tag verteilt. Neben der Trinkmilch werden auch KĂ€se, Joghurt, MĂŒesli, Milchbrei, Milchreis, mit KĂ€se ĂŒberbackene AuflĂ€ufe, Pudding, Milchshakes, PĂŒrees mit Milch 
.dazugerechnet. Am besten ist immer ein Mix an verschiedenen Milchprodukten. Da Ihre Kleine eben erst ein Jahr geworden ist, darf es auch noch etwas mehr sein, die Milch muss nicht von jetzt auf gleich „gestrichen“ werden. Schleichen Sie die nĂ€chtliche Milch aus, also immer weniger Pulver anrĂŒhren und auch die Trinkmenge nach und nach reduzieren. Gehen Sie da ganz nach dem Tempo Ihrer Kleinen (z.B. pro Woche ein Messlöffel weniger). Versuchen Sie weiter mehr und mehr Ihr MĂ€dchen anderweitig zum Einschlafen zu bringen. Bieten Sie etwas Wasser an, falls es Durst ist. Spieluhr, Schmusetuch mit Geruch von Mama, streicheln und gut zureden. Das wird vielleicht nicht gleich von heute auf morgen klappen, aber bleiben Sie weiter daran und mit Geduld und Konsequenz klappt es bald bestimmt. So kann auch der Appetit auf die Zwischenmahlzeiten und Obst steigen. Ein allgemeiner Plan/eine Richtlinie fĂŒrs Kleinkindalter könnte grob so aussehen: Morgens: Milch + Brot oder MĂŒesli Vormittags: Obst, GemĂŒse + Knabberei, nur Knabberei, nur GemĂŒse, Obst oder Getreide-Obst-Brei, hin und wieder ein kleiner Joghurt Mittags: GemĂŒse, Beilage und 2-3 mal Fleisch und einmal Fisch Nachmittags: nach Bedarf etwas Obst, GemĂŒse + Knabberei oder Getreide-Obst-Brei, hin und wieder ein kleiner Joghurt Abends: Milchbrei mit Obst/GemĂŒse, Brot + KĂ€se plus GemĂŒsesticks, Milch, MĂŒesli Zwischendurch GetrĂ€nke wie Wasser, Tee oder Schorle ganz nach Bedarf. Genau – in den Instant Milchbreien ist bereits eine Milchnahrung in trockener Form enthalten. Daher brauchen Sie sie nur mit Wasser anrĂŒhren. Warum Ihre Kleine sich schon so lange mit den BlĂ€hrungen plagt ist schwer zu sagen. Sprechen Sie am besten mal mit Ihrem Kinderarzt darĂŒber. Er kann sie untersuchen und Ihnen Tipps geben, was Sie noch dagegen tun können. Alles Liebe und herzliche GrĂŒĂŸe Anke Claus


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