Frage im Expertenforum Milch & FlÀschchen an Veronika Klinkenberg:

Isst zu wenig haben Sie einen Rat?

Frage: Isst zu wenig haben Sie einen Rat?

elaha12

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hallo, meine tochter ist nun 14monate alt... sie war schon von geburt an sehr schlank also normalgewicht! mein problem ist einfach das sie echt wenig isst...oder es mir so vorkommt! so sieht ihr tag aus wenn sie mal was isst...also morgen gibs brot mit aufstrich davon isst sie aber nicht viel;(danach ein yoghurt oder obstbrei davon isst sie wenn es gut lĂ€uft alles oder nur die hĂ€lfte so dann eventuell noch milch zum mittagsschlaf das alles geschieht zwischen 9-13 uhr so und das ist nicht immer so manchmal isst sie den obstbrei und trinkt die milch auch nicht;(;(so dann zu mittag bekommt sie nudeln mit gemĂŒse oder reis mit gemĂŒse und fleisch..und davon wenn es gut klappt isst sie die hĂ€lfte und wenns garnicht geht nur paar löffelchen:(zwischen durch bekommt sie sĂ€fte wasser obst und knabberzeug so und danach wenn sie möchte ein milchbrei oder pudding davon sie auch nur die hĂ€lfte isst..und abends nochmal milch aber öfters einen abendbrei und davon auch nnur die hĂ€lfte!!!das geschieht in der zeit von 14/15-21uhr!!!! ich weiss nicht mehr weiter ich mache mie echt sorgen ob sie alles bekommt und gesund ist...ich höre von vielen ich gebe ihr zu wenig aber ich machs echt mittlerweile mit zwang aber sie weint und schreit rum wen sie nicht will!!bin echt am verzweifeln..zumahl sie nicht mal ein lieblingsgericht hat;(ich bin total ĂŒberfordert ich weiss nicht mehr weiter ...sie ist lebensfroh und sher energisch also sie ist nicht schlapp oder irgendwie faul..trotzdem mache ich mir sorgen ob sie zu wenig bekommt...ich habe oft versucht ihr essen zu kochen aber davon hat sie nur löffelweise was gegessen;(können sie mir vllt ein tipp geben?und innerhalb wieviel std sollten kinder essen und wieviel kalorien??? lg


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Liebe „Elaha“, ich möchte Sie gleich zu Anfang beruhigen. Dass frisch gebackene Kleinkinder ein eigenwilliges, manchmal mĂ€keliges Essverhalten an den Tag legen, kommt hĂ€ufig vor. Viele Eltern kennen diese Phasen und können ein Lied davon singen. Die Kleinen entwickeln in diesem Alter ihren eigenen Willen und sie bekommen ein GespĂŒr dafĂŒr, wie sie mit ihrem Verhalten etwas bewirken können. Je nach Temperament – Sie schildern Ihr MĂ€dchen als energisch – sind Trotzreaktionen, kleine LöwenkĂ€mpfe etc. an der Tagesordnung. Sie als Mama haben natĂŒrlich hohe AnsprĂŒche und möchten, dass die ErnĂ€hrung gesund und abwechslungsreich „klappt“ und Ihr Kind ausreichend isst. Und genau da machen uns die Kleinen einen Strich durch die Rechnung. Auch wenn es oftmals Spatzenportionen sind und die ErnĂ€hrung manchmal nicht wie im Buche ist, sind die Kinder dennoch gut versorgt. Das hat die Natur schon mit eingerechnet. Bedenken Sie auch Kleinkinder haben nicht mehr dieses rasante Wachstum wie ein kleiner SĂ€ugling, auch brauchen nicht alle Kinder gleich viel Nahrung: einige werden von Miniatur-MenĂŒs satt, wĂ€hrend andere beherzt wie kleine Bauarbeiter essen. Die Grundmenge an Energiebedarf hat in diesem Alter eine enorme Spannbreite. Ich schĂ€tze Ihre Maus als quirliges kleines MĂ€dchen ein, das sich fĂŒr alles sehr interessiert und das Essen nicht so wichtig nimmt. Sie schreiben dass Ihr kleines MĂ€dchen lebensfroh, fit und aktiv ist, das ist doch das Wichtigste und zeigt, dass es ihr an nichts fehlt. Ich denke der Kinderarzt hat ebenfalls keine AuffĂ€lligkeiten festgestellt. Es gibt keinen Grund verzweifelt zu sein. Bitte machen Sie nichts mit Zwang, das fĂŒhrt eher dazu, dass sich die Kleine ganz versperrt. Lassen Sie sich nicht von anderen beeinflussen, Sie sind die Mama und haben ein sicheres GefĂŒhl fĂŒr Ihr Kind. So wie Sie die Mahlzeiten beschreiben - morgens Brot, vormittags Joghurt und Obst, mittags warmes Essen aus GemĂŒse, Beilagen und ab und zu Fleisch, nachmittags Obst und Knabberei und abends Milchbrei – ist es genau richtig. Bieten Sie zu festen regelmĂ€ĂŸigen Zeiten weiterhin in etwa diese Mahlzeiten, also eine Auswahl an gesunden Lebensmitteln, an. Es bringt nichts Kalorien und Mengen zu zĂ€hlen. Damit machen Sie sich nur verrĂŒckt und setzen sich unter Druck. Versuchen Sie heraus zu finden, ob es eher noch die Babykost oder schon mehr das Familienessen ist, mit dem Ihr Kind am besten zurechtkommt und Spaß und Freude hat. Ich kann Sie nur ermutigen es einmal ganz anders zu versuchen. Nehmen Sie das Essen gelassener. Versteifen Sie sich nicht so sehr auf die Mahlzeiten, freuen Sie sich vielmehr darĂŒber, dass es Ihrem MĂ€dchen gut geht, dass es sie gibt. Stellen Sie die Essensweise der Kleinen nicht mehr in den Mittelpunkt. Machen Sie sich nichts draus, ob und wie viel die Kleine isst. Je weniger Sie dem Verhalten des Kindes Bedeutung beimessen und je weniger Sie erzwingen, umso mehr wird sich Ihr kleiner Schatz am Essen interessieren. Ganz wichtig ist eine entspannte AtmosphĂ€re, bei der jeder Zeit hat fertig zu essen und auch einmal etwas liegen zu lassen kann. Ziehen Sie Mahlzeiten aber nicht in die LĂ€nge. Nach etwa 30 Minuten sollte das Essen beendet sein. Dann ist wieder Spielzeit. Sprechen Sie wĂ€hrend der Mahlzeiten ĂŒber belanglose Dinge und nicht ĂŒber das Essverhalten Ihrer Kleinen. Langen Sie selbst mit Genuss bei allem zu. Wenn Ihr Kind wenig oder gar nichts isst, bekommt sie auch nichts Beliebteres, sondern bis zur nĂ€chsten Mahlzeit nichts. Ganz sicher, Ihre Tochter wird nicht vor einem vollen Teller verhungern, dafĂŒr ist sie viel zu schlau. Ich weiß, das hört sich alles so einfach und plausibel an. Und im Grunde ist es das doch auch. Wenn Sie das gelassener nehmen und die Kleine und ihr Essverhalten nicht mehr in den Mittelpunkt stellen, wird sich Ihr MĂ€dchen das nehmen, was sie braucht. Vertrauen Sie darauf. Einen schönen Abend Veronika Klinkenberg


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