Frage im Expertenforum Milch & Fläschchen an Barbara Doyle:

Baby 11 Monate zu dick

Frage: Baby 11 Monate zu dick

Christina2019

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Hallo, Wir waren letzte Woche bei der U6 und mein kleiner wird am 30.10.19 1 Jahr alt. Er ist 75 cm und hat 12 Kg.... Er war von Geburt an, immer im oberen Bereich. Dabei bekommt er eigentlich gar nicht viel zu essen. Zur Zeit sieht sein Tag so aus.. Morgens: Eine Scheibe Brot mit Leberwurst und Obst Zwischendurch nochmal Obst wenn er möchte Mittags: vom Tisch oder Gläschen je nachdem ob er mein gekochtes mag. Nachmittags: Naturjoghurt und Obst Abends: Brot mit Frischkäse oder 1er Milchnahrung (210ml) Nachts manchmal auch eine Flasche Zwischendurch bekommt er manchmal vorallem von den Schwiegereltern Brötchen oder sowas... Das habe ich allerdings schon unterbunden. Zu trinken bekommt er ausschließlich Wasser. Meine Frage nun... Was mach ich falsch?? Was sollte geändert werden? Bin total verzweifelt und mache mir echt Sorgen.. Danke schonmal für die Antwort :)


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Liebe „Christina2019“, wie verzweifelt und besorgt Sie sind, kann ich wirklich gut nachvollziehen. Ihr Sohn liegt tatsächlich für sein Alter mit dem Gewicht an der oberen Norm. Bitte bedenken Sie, nicht jedes Baby entwickelt sich exakt nach Lehrbuch – und alles ist dennoch prima. Sie schreiben Ihr Kleiner war von Geburt an im oberen Gewichtsbereich. Im Verlauf hat sich Ihr Sohn also ganz „normal“ entwickelt. Solange Ihr Kinderarzt zufrieden ist und Ihr Junge munter und fit, ist es zwar richtig weiterhin ein Auge auf die Entwicklung Ihres Sohnes zu haben, versuchen Sie aber auch, dieses Thema nicht zu präsent werden zu lassen. Der Speiseplan Ihres Kleinen gefällt mir gut. Ich sehe es wie Sie, dass das Essen nicht zu üppig ist. Hier ein paar Anregungen dazu: Morgens: Eine Scheibe Vollkornbrot mit Aufstrich. Zur Leberwurst – diese enthält viel Fett und Salz und ist meist auch zu stark gewürzt – sind Frischkäse mit frischen Kräutern oder magerer Schnittkäse eine gute Alternative. Eine Portion Obst dazu runden das leckere und gesunde Frühstück ab. Alternativ kann es auch mal ein Müesli sein. Vormittags: Obst / Gemüse + Knabberei (z.B. Reiswaffel, Hirsekringel etc. ( https://shop.hipp.de/beikost/produkte/zum-knabbern.html ) / nur Knabberei / nur Gemüse Mittags: Gemüse, Beilage wie z.B. Nudeln oder Reis usw., und 2-3 mal pro Woche Fleisch und einmal Fisch. Alternativ hierzu ein altersgerechtes HiPP Menü ( https://shop.hipp.de/kinder/produkte/menues.html ). Tipps und gesunde Rezepte zum Selberkochen erhalten Sie z.B. auch bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ( https://www.dge-medienservice.de/allgemeine-ernaehrungsempfehlungen/das-beste-essen-fur-kinder.html ) Nachmittags: Naturjoghurt und Obst sind eine leckere und gesunde Kombination Abends: Brot mit Käse oder Frischkäse oder – wenn´s etwas Warmes sein soll - ein leckerer Getreidebrei, den Sie mit Milch bzw. Milchnahrung anrühren und mit Obst oder Gemüse verfeinern (z.B. unsere reinen Bio-Getreidebreie in der grünen Packung ( https://shop.hipp.de/beikost/produkte/milch-und-getreidebreie/hipp-bio-getreidebrei-feine-hirse-350g.html ) Als Durstlöscher bieten Sie auch weiterhin zu jeder Mahlzeit zusätzlich Wasser an. Nach all diesen ausgewogenen Mahlzeiten benötigt Ihr Sohn nachts keine Milch mehr. Der Bedarf an Milch wird im zweiten Jahr geringer. Nach dem 1. Geburtstag reichen tatsächlich etwa 300 ml Milch inklusive der anderen Milchprodukte aus. Bieten Sie doch morgens eine Tasse Milch zum Brot dazu an. Milch und Getreide (Brot oder Müesli) sind eine gelungene Kombination für den Start in den Tag. Versuchen Sie auch immer, die Mahlzeiten auf drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten zu begrenzen – aber das haben Sie ja sowieso schon super im Griff. Natürlich meinen es Oma und Opa immer besonders gut mit dem Enkelkind. Zeigen Sie hier Verständnis und Geduld, aber machen Sie auch weiterhin klar, dass er keine Brötchen oder vielleicht sogar Süßigkeiten zwischendurch bekommen soll. Noch ein kleiner Tipp für Sie: setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck. Sie machen nichts „falsch“ – ganz im Gegenteil! Denn Sie überlegen ganz genau, wie der optimale Speiseplan für Ihren Sohn auszusehen hat. Vermitteln Sie Ihrem Kleinen Freude am Essen, und versuchen Sie nicht, jedes Gramm ganz genau abzuzählen. Achten Sie auch darauf, dass Ihr kleiner Freude an der Bewegung hat. Gibt es an Ihrem Ort vielleicht eine Mutter-Kind Turngruppe, die Sie regelmäßig zusammen besuchen können? Sicherlich finden Sie hier etwas, das Ihnen beiden Freude macht. Es grüßt Sie herzlich Ihre Barbara Doyle


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