Anny85
Hallo Meine Tochter isst 3x am Tag Brei und dazwischen auch mal Obst oder Hirsekringel. NatĂŒrlich lĂ€sst sie an manchen Tagen, einen Brei auch mal weg. Dennoch brauch sie immernoch 5x 200ml 1er Milch. Teilweise verweigert sie den Brei und möchte die Flasche, wenn die letzte zu lange her ist. Ist das normal? Warum ist das so? Und wieviel Zeit sollte zwischen den Flaschen liegen va in der Nacht, damit es wirklich hunger sein kann?Kann man die Flasche "abgewöhnen"? Lieben Dank
Annelie Last
Liebe âAnny85â, schicken Sie mir mal Ihren Speiseplan, wie ĂŒppig sind denn die Breiportionen? Ich will ganz offen sein, wenn Ihr Kleiner zusĂ€tzlich zum Brei wirklich noch 1 Liter Milch trinkt, kann nicht mehr viel Platz im BĂ€uchlein fĂŒr den Brei sein. Ziel der BeikosteinfĂŒhrung ist ein ausgewogener, abwechslungsreicher Speiseplan in dem alle Lebensmittel Ihren Platz haben. Der Milch- und somit auch der EiweiĂbedarf sollten mit fortschreitenden Alter deutlich zurĂŒck gehen. Die viele Milch macht die ErnĂ€hrung Ihres MĂ€dchens sonst zu âmilchlastigâ. Milch bleibt weiterhin ein wertvolles Lebensmittel, nur die Menge sollte zurĂŒckgehen. Was heiĂt das im Konkreten: Bis zum ersten Geburtstag benötigt Ihre Kleine insgesamt nur noch 400-500 ml/g Milch und âMilchhaltigesâ (wie Milchbrei). Nach dem ersten Geburtstag sind es nur noch 300 ml/g. Kinder im Alter Ihrer Tochter trinken meist morgens eine groĂe Milch oder zwei kleinere Milchen (insgesamt 200 bis 250ml) und essen abends einen Milchbrei (200 bis 250g). Als Orientierungshilfe finden Sie auch auf unserer Homepage unter diesem Link https://www.hipp.de/beikost/ratgeber/ernaehrungsplan/ einen ErnĂ€hrungsplan. FĂŒr eine tiefergehende Bewertung benötige ich Ihren Speiseplan. Schönes Wochenende! Annelie Last
Anny85
HĂ€ufig lĂ€uft es wie folgt: Ca. 07:30Uhr GrieĂbrei oder Haferflockenbrei mit 1er Milch (isst sie am Besten) Brot oder Brötchen mag sie, bleibt aber kaum drin Im Laufe des Vormittags 200ml mal vor mal. Nach dem Schlaf gegen halb 10 Gegen Mittag GemĂŒse_Kartoffel_Fleisch Brei(Menge 1 GlĂ€sschen) Schnell nach dem Essen, oft ca 1Std spĂ€ter 200ml Gegen 17/17:30Uhr Haferflockenbrei 20 bis 30g Haferflocken Zum Ins Bett gehen 19Uhr 240ml Pre Oft möchte sie vor 12Uhr nochmal trinken und gegen 4Uhr in der FrĂŒh. Bei beiden Flaschen ahne ich aber, dass es nicht der Hunger ist, sondern das wieder in den Schlaf nuckeln. Abendbrei isst sie immer Vormittags und Mittagsbrei verweigert sie auch mal....
Anny85
Ich korrigiere noch einmal... Mit 20 bis 30g meinte ihre pure Haferflocken mit 200 bzw 300ml 1er Milch angerĂŒhrt Und Abends bekommt sie natĂŒrlich 1er Milch und nicht Pre
Annelie Last
Liebe âAnny85â, nun aber endlich. Ihr Speiseplan ist wirklich viel zu âmilchlastigâ. ZusĂ€tzlich zu den vielen FlĂ€schchen erhĂ€lt Ihr MĂ€dchen noch zwei Milchbreie, das ist zu viel! Derzeit ist nur eine einzige Mahlzeit, das Mittagsessen, das wiederum oft verweigert wird, milchfrei. Wie gesagt, reichen derzeit tĂ€glich 400-500 ml/g Milch und âMilchhaltigesâ (wie Milchbrei) aus. Nach dem ersten Geburtstag geht die Milchmenge auf 300 ml/g zurĂŒck. HĂ€ufig wird im Alter Ihres MĂ€dchens nur noch eine Morgenmilch und ein Milchbrei gereicht. Milch bleibt wichtig, sie sollte nur andere Lebensmittel nicht verdrĂ€ngen. Bei einer ausgewogenen ErnĂ€hrung haben alle Lebensmittel Ihren Platz! Ihr MĂ€dchen isst derzeit nur das Notwendigste, zum Sattessen gibt es ja tagsĂŒber und auch nachts die Milch. Nur Sie können das verĂ€ndern. Von alleine wird Ihre Kleine nur sehr ungern von der vielen Milch Abschied nehmen Bieten Sie am Vor- und Nachmittag statt der Milch einen Getreide-Obst-Brei an. Oder reichen Sie solange Ihre Kleine noch so viele FlĂ€schchen trinkt statt einem Milch-Getreide-Brei einen Getreide-Obst-Brei (Getreideflocken mit abgekochtem Wasser anrĂŒhren und 100g Obst oder GemĂŒse dazu). Wenn Ihre Kleine nur eine Stunde nach dem Mittagsbrei 200ml Milch trinkt, war die Breiportion nicht ĂŒppig genug. Ăffnen Sie ein zweites GlĂ€schen, Ihre Kleine sollte sich an den Breinmahlzeiten richtig satt essen. Ihre Kleine sollte mit einer Mahlzeit 3 bis 4 Stunden satt und zufrieden sein, dann war die Mahlzeit ausreichend groĂ. Wenn Ihre Kleine kurz vor dem Mittagsessen ein groĂes FlĂ€schchen trinkt, passt wiederum nicht viel vom Mittagsbrei ins BĂ€uchlein. Wenn Sie hier eine VerĂ€nderung möchten, mĂŒssen Sie auch ein anderes Einschlafritual finden. Ich weiĂ aus meiner Erfahrung, dass eine (Wieder)Einschlafmilch ein sehr beliebtes Einschlafritual ist. Ihre Kleine hat sich einfach an diese Form des Beruhigens, Runterkommens und Einschlafens gewöhnt. Das ist nicht ungewöhnlich. Enges Schmusen, Liedchen singen, streicheln, sanftes Zureden, Spieluhr, Wasser trinken⊠Alles kann Ihrer Kleinen beim Runterkommen helfen. Wenn Sie die Entscheidung gefĂ€llt haben, nehmen Sie sich nach und nach die einzelnen Einschlaf/Aufwachmilchen vor, so werden die ZĂ€hne Ihrer Kleinen geschont und ihre ErnĂ€hrung wird weniger âmilchlastigâ, wenn das Milchtrinken weniger wird Starten Sie mir dem TagesschlĂ€fchen. Da hat âMamaâ einfach mehr Energie als nachts. Wenn ein anderes Einschlafritual nicht akzeptiert wird, ist es ein guter Tipp die Einschlafmilch auszuschleichen. Das Ausschleichen klappt gut, wenn Sie Schritt fĂŒr Schritt die Pulvermenge und auch die FlaschengröĂe reduzieren. Jeden Tag weniger Pulver bis es irgendwann nur noch Wasser ist. Neben dem Milchbrei (200 bis 250g) am Abend reichen 200 bis 250ml korrekt angeschĂŒttelte Milch z.B. am Morgen aus. Gehen Sie konsequent einen Schritt nach dem anderen, bestimmt finden Sie einen gemeinsamen Weg, mit dem Sie beide zufrieden sind. Herzliche GrĂŒĂe, Annelie Last
Anny85
Lieben Dank fĂŒr ihre Antwort. Ich habe bereits nach ihrer ersten Antwort damit begonnen. Jetzt lĂ€uft es wie folgt In den frĂŒhen Morgenstunden 240ml Milch FrĂŒhstĂŒck Milchbrei Dann nicht immer Getreidebrei mit Obst Mittags GemĂŒse Fleisch Brei Nachmittags Obst Abendbrei ohne Milch 240ml zur Nacht Sie schlĂ€ft tagsĂŒber ohne Flasche... Klappt also super!!!
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