Bluemchen8800
Hallo, meine kleine ist genau 9Monate alt. Bisher bekommt sie noch Vormittags zwei mal Milch a 230ml und mittags und abends gibt es Brei. Sie will immer schon vom Tisch alles probieren. Ab und zu gibts mal einen keks oder bissel Brot mit Butter aber nicht viel. Wenn ich sie jetzt vom Tisch langsam mit essen lasse, woher weiß ich dann wie viel sie braucht(eine Breimalzeit sind ja 190g)?! Und gerade in den Mittags Breien sind ja auch sehr viele Zutaten enthalten. Wenn ich Ihr jetzt aber mal Nudeln mache,oder Kartoffeln mit Brühe reicht das dann aus?! Ab wann darf Sie Wurst&Käse essen?! Desweiteren wollte ich Sie noch fragen, wie es sich mit dem trinken verhält. Die trinkt zum Brei immer nur paar schlucke Wasser aber wenn ich ganz umstelle aufs Essen, wieviel sollte sie dann pro Tag wasser trinken?! Ich bedanke mich für Ihre Rückmeldung.
Hallo Bluemchen8800 bei der Familienkost musst du nicht mehr so akribisch genau die Essmengen berechnen. Deine Kleine soll vorrangig zum Brei einfach aus Neugier und zur Gewöhnung viele neue Speisen kennen- und liebenlernen. Fange gleich nachher oder heute abend an, deiner Tochter erste Brotstückchen mit Butter/Margarine und nach Wahl auch Frischkäse zu geben. Richte die Stückchen auf einem kleinen Teller, so dass deine Kleine diese alleine essen kann. Auch beim Mittagessen kannst du auf diese Weise fortfahren. Zum Brei gibst du ihr kleine weiche Stückchen plus gut kau-und schluckbare Familienkost, die durchaus auch schon leicht würzig sein kann. Für die Zeit des Übergangs könttenst du grob ein Arrangement anbieten, das in etwa der Zusammensetzung eines Breies ähnelt. Das heisst: bspw zerdrückte Kartoffeln neben Gemüsestückchen und Fleischbrei. Familienkost ist ganz einfach. Sie löst die Breiphase auch gar nicht unmittelbar ab, der Übergang gestaltet sich vielmehr langsam und schleichend. Eine grobe Orientierung für die künftigen Mahlzeiten ist folgende: morgens: Brot und Milch oder Milch und Obst oder Kindermüsli oder nur Milch oder Joghurt ZMZ: Brot oder Milch/Joghurt oder Obst Mittag: Mittagessen entweder sehr basic in Anlehnung an die üblichen Breie oder bereits bekannte einfache Gerichte wie Nudeln mit Sosse, Pizza etc und/oder Familienkost ZMZ: Obst oder Getreidestängelchen o.ä. Abends: Brot und Milch oder Milchbrei (Grießbrei, Haferbrei/müsli), Nudeln und Milch etc Biete auf einem Teller kleingeschnittene, dünn mit Butter bestrichene, von der Brotkruste enfernte, Brotstückchen an. Idealerweise greift dein Kind freudig zu und ist begeistert von dieser neuen Art des Essens. Auch abends oder mittags/nachmittags darfst du Probierhappen von den üblichen Familienspeisen abgeben. Bereite das Essen so zu, wie es dir schmeckt. Einzig auf zu viel Salz und zu viel Gewürz. sowie Scharfes solltest du verzichten. Auch zu viel Fertigessen möglichst meiden. Gib einen Teller oder eine Schüssel, in die du Basics wie Nudeln, Kartoffel oder Gemüsestückchen/stäbchen) füllst. Die Dinge kann dein Kind auch erst mal nur zunächst spielerisch erkunden, was auch, oder eben bevorzugt in diesem Alter, mit dem Mund geschieht. Je mehr euer Kleiner bei euch Großen und der Schwester sieht, was und wie ihr esst, desto mehr möchte er dem nacheifern. Der Forscherdrang ist in dieser Altersphase sehr ausgeprägt und alle Sinne wollen beschäftigt sein. Nicht nur die Konsistenz (Stückchen), sondern auch die Vielfalt charakterisiert die Familienkost. Es müssen niemals Riesenmengen von Neuem gegessen werden. Stückige Kost ist nur dann noch problematisch, wenn sich dein Kind zu häufig daran verschluckt - dann gilt es, die Familienkost anzupassen: sämtliche Zutaten kannst zerdrücken, pürieren, mischen... Ab dem 10. Lm ist das Kennenlernen und erste Annäherungen an die Familienkost wirklich schon sehr wertvoll, weil Babys diesen Alters noch neugierig sind. Diese Neugier weicht mit fortschreitendem Alter einer Skepsis. Deshalb ist es wichtig, dass die Kleinen jetzt schon viel Gelegenheiten bekommen neue Geschmacksrichtungen, Aromen etc kennenzulernen. Dafür reichen kleine Mengen. Dein Kind darf mitessen - aber es muss keine üppigen Portionen von dem neuem und unbekannten Gericht essen, Dein Kind kann diese Esserfahrungen zunächst noch als spielerischen Anreiz nehmen, um Essen mit allen Sinnen zu erfahren und sich vorerst noch an den üblichen Breien satt essen. So kann dein Kind die unterschiedlichen Geschmäcker und Konsistenzen unterschiedlicher Nahrungsmittel kennen lernen. Wichtig für die Überleitung zum Essen ist, dass dein Baby nun bei Tisch dabei sitzt und ihren eigenen Teller nebst Besteck erhält. Dein Baby darf bei euch Großen mitessen und darf die angebotenen Speisen und Nahrungsbasics von einem eigenen Teller mit den Fingern anschauen, befühlen und essen. Die Mahlzeiten sollten rhythmisch ins Tagegeschehen eingebunden werden. So bekommt ihr eine überschaubare Tagesstruktur, die deinerTochter helfen kann, die neuen Nahrungsangebote besser anzunehmen. Der gedeckte Esstisch ist für sie momentan noch eine große Spielwiese an Erfahrungsmöglichkeiten, bei denen alle Sinne beteiligt sind: Farben für die Augen, Gerüche für die Nase, Aromen und Geschmack für den Gaumen, verschiedene Konsistenzen für den Tastsinn - vor allem dem Tastsinn im Mund. Bereite einen leckeren Kartoffelbrei zu, den du nicht mit den anderen Breizutaten vermischen solltest. Platziere neben dem Kartoffelbrei ein paar kleine Brokkoliröschen und den üblichen Brei gibst du ebenfalls daneben. Den Brei kannst du nun füttern. Mit dieser sicheren Nahrungsquelle kann dein Baby weitere Essexperimente machen. Sie wird den Kartoffelbrei probieren und vorsichtig die Brokkoliröschen (Möhrenstückchen) anfassen und in den Mund stecken. Bei Gefallen schliesslich essen. Unterstütze deine Kleine dabei, selbständig zu essen und biete ihr auch Kauanreize. Die Basis der täglichen Ernährung sollte dennoch babygerecht bleiben. MIt steigendem Anteil fester und salzhaltiger Kost wird dein Baby Durst bekommen und automatisch mehr trinken. Also dann, frohe Weihnachten! Grüße B.Neumann
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