Liebe Frau Frohn,  im Dschungel der Ernährung für mein Baby treffe ich, na klar, irgendwann auf Getreide.  Nun gibt es soviele Ansätze für die Zubereitung wie mein Baby Finger hat und da ich es, wie wohl alle Mamas richtig gut machen möchte, möchte ich heute einmal nachfragen, bevor ich loslege. Zunächst: Ich interessiere mich für Ernährung, koche gerne und habe die Zeit und Geräte dafür.  Nach jetzigem Stand würde ich gerne im Wechsel Goldhirse, Nackthafer, Wildreis, Buchweizen, Dinkel etc. -brei kochen. Ich kaufe für mein Baby alles in Bioqualität. Dafür würde ich die Körner über Nacht mit etwas Apfelessig einweichen und sie am Morgen abspülen und mit frischem Wasser schroten und weichkochen.  Das Einweichen soll die Gerbstoffe/Antinährstoffe minimieren, das Korn bekömmlicher machen.  Nun lese ich hier im Forum öfter, dass fertige Flocken oder sogar Instant-Pulver empfohlen werden und das volle Korn eher gemieden werden soll.  Das verwundert mich insofern, da ich annahm, dass die gesündeste und nährstoffreichste Variante in der oben beschriebenen läge. Es fühlt sich so an, als würde mir Fertigpizza als bessere Variante verkauft werden wollen. Ich verstehe ja, dass eine Zubereitung innerhalb von 5 Minuten Vorteile hat, gleichzeitig geht es mir um die "nährstoffreichste" Variante... Können Sie mir da weiterhelfen? Sitze ich einem Irrtum auf oder vernachlässige ich wichtige, moderne Erkenntnisse?  Kann ich mit gutem Gewissen die oben von mir beschriebene Art des Getreidekochens für mein Baby anwenden?  Ich danke herzlich, Carol-Lina