EviSt
Hallo Birgit! Meine Tochter ist 14 Monate alt und zur Zeit ist das mit dem Essen etwas schwierig - es passt der jungen Dame nicht so leicht etwas. Sie will alles selbst essen, nur der Löffel will nicht so wie sie ;-). Ich lass sie fleißig probieren und mit den Fingern ist sie das Meiste schon seit langer Zeit. Beim Frühstück ist es besonders schwierig. Bis vor einem Monat gabs Brotstücke mit Butter und ein Fläschchen mit Säuglingnahrung. Dann wären wir auf Urlaub und das Fläschchen wurde verweigert. Es hat etwas gedauert bis ich herausgefunden habe, dass Kuhmilch mit etwas Kakao das Richtige ist. Und das natürlich aus der Tasse, sie kann zwar noch nicht allein daraus trinken, aber das wird schon. Seither gibt's eben mal Brot mit Kakao und dann mal wieder Müsli. Seit ein paar Tagen verweigert sie auch den Kakao, egal in welchem Gefäß. Auch reine Kuhmilch oder Tee wird unter Tränen verschmäht. Was kann ich ihr sonst anbieten? Bzw. was kann ich ihr tagsüber sonst geben, dass sie auf ihre Milchmenge kommt? Abends gibt's eh eine Portion Milchbrei. Danke für deine Antwort. LG Evi
Hallo EviSt kann es sein, dass deine Kleine morgens einfach noch keinen rechten Hunger hat? Es ist doch prima, dass deine Tochter statt des Fläschchens auf eine Tasse besteht und selbständig essen möchte. Bleibe doch morgens bei dem Angebot von Brot und Milch bzw Müsli. Gib ihr ggf ein bisschen Obst, bspw Banane dazu. Wenn sie Hunger hat, wird sie essen/trinken, wenn die Speisen mundgerecht vor ihr liegen. Biete im Laufe des Vormittags einfach noch mal entweder Brot/Milch (Obst) an, wenn das Frühstück entsprechend kleiner ausgefallen ist. Kinder haben manchmal solche Phasen, in denen man ihnen scheinbar nichts recht machen kann. Das ist nicht schlimm, denn diese Phasen gehen vorüber. Je weniger man sich sorgt, desto schneller. Es zählt jetzt statt Quantität ohnehin vielmehr das Erlebnis beim Essen. Die Kleinsten können und wollen so viel Neues entdecken, wobei ihnen kleine Mengen meist ausreichen. Lass deine Tochter einfach essen, was und wie es ihr gefällt. Biete ihr vorrangig am gedeckten Esstisch im Beisein aller Familienmitglieder ausreichend Gelegenheiten gesunde Lebensmittel und neue Speisen zu entdecken. Du schreibst auch, dass das bisher schon bestens funktioniert. Freue dich einfach mit ihr und gib ihr ggf vorsichtige Hilfestellung bei der Verwendung von Besteck. Manche Kinder sind in diesem Alter schon sehr ambitioniert dabei und leider doch schnell frustriert wenn es nicht so klappt wie vorgesehen. Habe ganz viel Geduld mit ihr. Du schreibst ja ohnehin sehr zuversichtlich und bist geduldig. Vertraue einfach weiterhin darauf, dass eure Tochter bei einem ausreichend guten Angebot, die richtigen Speisen auswählen wird, die sie für ihre gute Entwicklung aktuell benötigt. und hier noch einmal die Zusammenfassung: Bei einer guten und gesunden Speisenauswahl kann sich dein Kind optimal ernähren. Du kannst bei einem gesunden Kind durchaus darauf vertrauen, dass es sich holt, was es braucht. Du kannst die Speisenauswahl jetzt sehr vielseitig gestalten und dein Kind querbeet das mitessen lassen, was ihr üblicherweise esst. Das ist eure Familienkultur - eure Familientradition. Daran sollte sich euer Kind langfristig gewöhnen. Der (gedeckte) Esstisch bietet eine große Spielwiese an Möglichkeiten, den Esshorizont zu erweitern, denn hier sind alle Sinne angesprochen: Farben für die Augen, Gerüche für die Nase, Aromen und Geschmack für den Gaumen, verschiedene Konsistenzen für den Tastsinn - vor allem dem Tastsinn im Mund. Kinder lernen (auch essen) durch sinnliche Erfahrungen. Sie wollen alles ganzheitlich begreifen: ihr Essen befühlen, mit den Händen, dem Mund, mit dem Geschmack, dem Geruch. Also dann Grüße B.Neumann
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