Imcider
Liebe Frau Neumann, Erst einmal vielen Dank für ihre Arbeit ihr, ich habe schon viel in den bisherigen Fragen gestöbert. Meine Tochter ist jetzt 6 Monate +2 Wochen und wir sind Anfang der dritten Breiwoche, bis dahin wurde sie vollgestillt. So langsam klappt es auch, auch wenn sie versucht den Brei, mit spitzen Lippen, vom Löffel zu schlürfen. So kommt doch etwas im Kind an. Habe aber noch das Gefühl, dass sie am Essen noch nicht das wahnsinnige Interesse hat. Bisher habe ich ihr nur Kürbis, bzw. Kürbis/Kartoffel gegeben. Als nächstes ist dann das Fleisch an der Reihe. Soll ich das Fleisch (mehrere Portionen) zusammen mit dem Gemüse kochen oder ist es nicht sinnvoll, wenn dann alles nach Fleisch schmeckt? Da ich ja immer noch Gemüse einfriere. Das Fleisch wollte ich separat einfrieren. Wie oft in der Woche, soll ich dann Fleisch mit in den Brei geben. Kartoffeln habe ich bisher noch nicht eingefroren, war mir unsicher, ob das geht. Kann ich gekochte Kartoffeln einen Tag im Kühlschrank aufbewahren und dann noch für den Brei verwenden? Dann habe ich bei Ihnen gelesen, dass man dem Kind bis zum 7. Monat glutenhaltiges Getreide anbieten soll, dieses Zeitfenster ist bei mir ja nun bald rum, wollte aber mit dem GK-Brei erstmal noch etwas Zeit lassen, bevor ich mit dem Milch -Getreide Brei starte. Wäre es sinnvoll, ein paar Getreideflocken ins Gemüse einzurühren? Nun zu meiner letzten Frage. Ich habe noch 5 ungeöffnete Packungen Pre-Milch, da die Muttermilch erst kam, als ich aus dem Krankenhaus zu Hause war. Soll ich damit den Abendbrei anrühren oder mit Muttermilch oder sogar mit Frischmilch? Mein Mann leidet unter Heuschnupfen und meine Tochter hatte mit 3/4 Monaten eine sehr trockene Haut/Neurodermitis. Jetzt ist jedoch alles prima. Ich bedanke mich schon im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen. Viele liebe Grüße Imcider
Hallo Imcider du kannst das Gemüse mit dem Fleisch zubereiten und zusammen einfrieren. Bei der üblichen Mischung schmeckt man das Fleisch kaum raus. Um das Fleisch zusammen mit dem Gemüse gut verarbeiten zu können, ist es hilfreich, das Fleisch vorher schon stark zu zerkleinern. Bspw mageres Muskelfleisch vom Rind (Steak) bereits beim Metzger durch den Fleischwolf drehen lassen (Tartar). Dann garen. Das erleichtert das Pürieren. Geflügel kannst du leider nicht durch den Wolf jagen lassen, wegen der Salmonellengefahr. Um das Fleisch nach dem Garen gut zerkleinern zu können, benötigst du ein entsprechend gutes Gerät. Gegart wird Fleisch ohne Öl. 20g Fleisch kommen in eine Gemüsebreiportion von 190g für ein Baby bis zum 7. M. Danach werden ca 30g empfohlen, an ca 5 Tagen die Woche. Gib ruhig auch etwas (ca 1/2-1 EL) Instant-Getreideflocken (Weizen oder Dinkel- Grieß) hinein. Nicht jeden Tag, aber manchmal etwas. Die gekochte Kartoffel kannst du 1 Tag gut im Kühlschrank aufbewahren und dann zum Brei geben, wenn du ihn erwärmst. Als Stillmama hast du mehrere Möglichkeiten, den Abendbrei zuzubereiten: Auf Säuglingsmilch kannst du als Stillmama im ersten Lj komplett verzichten, wenn du ausreichend viel stillst. Bei der Beikost geht es bei nach Bedarf gestillten Babys auch weniger darum, Stillmahlzeiten zu ersetzen. Es geht viel mehr darum die Stillmahlzeiten zu ergänzen und dem Baby neue Nahrungsmittel zu geben. VBereite den Brei nach Anweisung auf der Verpackung der Baby-Instantflocken zu. Statt Milch nimmst du Wasser und anschliessend wird gestillt. Für die bessere Akzeptanz kannst du ein paar Tropfen Mumi dazu geben. Nur Achtung - der Brei wird dadurch etwas flüssiger. Wenn du die gekaufte Säuglingsmilch aufbrauchen möchtest, kannst du auch diese Milch anrühren und den Getreidebrei damit anrühren. Das Grundrezept für den "Wasser-Still-Brei" lautet: 200ml Wasser 20g Getreide 20g Obstmus anschliessend stillen. Auch möglich wäre es, statt dem typischen Milch-Abendbrei einen ohnehin als milchfrei vorgesehenen GOB am Nachmittag zu geben: Grundrezept GOB: 20g Getreideflocken 90-100g Wasser (evtl mehr) 1oog Obstmus 5g (1 TL) Butter oder Öl Zwiebackbrei: 200ml Wasser 1,5- 2 (Baby-)zwiebäcke zerbröselt bzw mit der warmen Flüssigkeit übergiessen 100g Obstmus oder Saft abkühlen lassen Beim Zwieback eignen sich sämtliche Sorten. Vorteil des Zwieback fürs Baby ist die kontrollierte Schadstoffmenge u.v.m wie bspw auch geringer Zucker/Salzgehalt. Die Zwiebäcke werden mit heissem Wasser übergossen, damit sie sich gut auflösen. Abkühlen lassen. Fertig. Grüße B.Neumann
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