JessyF
Hallo, meine Kleine (am 4.3. geboren), allerdings war der 23.2 errechnet zeigt schon sehr starkes Interesse an Beikost, versucht im Liegen nach unserem Essen zu greifen.. auch wenns zu weit weg ist :D. Wir haben die Tage gehört das wir der Kleinen schon etwas geben bzw. probieren lassen können. Das haben wir dann mit Birnenmus gemacht und GOTT SEI DANK.. der Stuhl war endlich auch besser als die ganzen Monate zuvor.. Sie hat es auch richtig gierig gegessen .. zwar nur ca. 8 Löffel aber ich denke sie war dann satt :) und es hat auch super geklappt.. auch ohne Bauchweh etc. Unsere Frage nun ich möchte nun anfangen der Kleinen etwas selber zu kochen welches Gemüse wäre in dem Alter ideal ? Habe gehört Süßkartoffel soll sehr gut sein, aber auch zu diesem Zeitpunkt? Kann man noch etwas dabei mischen oder dann wirklich erst im 6. Monat ? Sie bekommt zusätzlich noch die 1er Milch Danke schonmal :-)
Hallo JessyF nach dem 4. Lm kann man prinzipiell mit Beikost beginnen. Die nächste charakteristische Hürde ist der Beginn des 7. Lm, d.h. nach dem 6. Lm. Spätestens jetzt sollte mit Beikost begonnen werden. Der Zeitraum zwischen dem 5. -7. Lm (plus/minus 2 Wochen) ist ein bedeutender Entwicklungs-Zeitraum, in dem die Kleinsten spätestens mit neuen, geeigneten Lebensmitteln konfrontiert werden sollten. Mit Beginn des 8.Lm, d.h. nach dem 7. Lm (auch hier wieder +/- 1-2 Wochen) absolvieren Babys einen neuen Wachstumsschub. Sie nicht mehr so empfindlich und wollen gerne etwas zum "Beißen". Brei darf stückiger und gröber werden. Deshalb sind die Gläschen, die ab dem 8. Lm empfohlen werden, auch etwas gröber in der Konsistenz. Ab dem 8. Lm sind die meisten Babys in der Lage, gröbere Breie zu essen. Die stückige Konsistenz soll zum Kauen anregen und allmählich zur Familienkost überleiten. Diese Empfehlungen treffen auf die meisten Babys zu. Individuelle Unterschiede gibt es selbstverständlich. Die Empfehlungen dienen als Oriertierung und dürfen individuell angepasst werden. Rohes Obst wird aus Gründen der besseren Verträglichkeit bspw allgemein ab etwa dem 8. Lm empfohlen. Manche Babys vertragen es trotzdem problemlos schon früher. Manche hingegen haben im 10.Lm noch Probleme und reagieren mitunter mit Wundsein. Schon Babys haben Vorlieben und Abneigungen, darauf darfst du reagieren. Das betrifft auch Mengen. Manche Babys essen mehr und andere weniger. Maßgeblich ist Sattsein und Zufriedenheit, sowie gutes Gedeihen. Für die ersten Beikostversuche rate ich vielen Müttern doch gerne zu gekauftem Möhren- oder Pastinakenbrei. Je jünger ein Baby, desto empfindlicher. Es gibt unzählige Möglichkeiten, um von der Milch zum Brei zu wechseln. Hier musst du den für euch passenden Weg herausfinden. Der klassische Weg der Einführung der Beikost, der sich millionenfach bewährt hat: ein paar Löffelchen Frühkarotte aus dem Gläschen. Nach etwa vier Tagen gibst du Öl (entweder sog. Beikostöl oder Rapsöl) zum Brei, damit der Brei besser sättigt. Schliesslich ergänzt du noch mit Kartoffeln. Für die Zeit der Gewöhnung an Brei, kann es hilfreich sein, zu Beginn jeden Tag exakt gleich schmeckende Breie mit exakt identischer Konsistenz zu füttern. Willst du schon eine Flasche durch Brei ersetzen? Wenn das Löffeln mit dem Brei aus dem Gläschen schliesslich routiniert klappt, kannst du den Brei sättigender machen, d.h. mit Kartoffeln und Öl ergänzen. Und bald könntest du, ab dem 7. Lm, den Brei mit selbstgekochten Zutaten ergänzen und/oder schliesslich langsam auf selbstgekochte Breie umsteigen. Wegen der höheren Nitratgehalte wird in der Beikost beim Selberkochen von Spinat abgeraten, der deutlich hohe Werte hat. Auch Kohlrabi, Rote Bete und Fenchel sollten deshalb nicht täglich in größeren Mengen auf Babys´ Speiseplan stehen. Mit dem Selberkochen sollte frühestens nach dem 6, Lm begonnen werden, Für die kommenden Wochen rate ich dir aus vorgenannten Gründen vom Selberkochen nun eher noch ab und empfehle dir stattdessen Gläschen Es wird empfohlen, für Babys erst nach dem 6. Monat selbst zu kochen, um etwaige Risiken zu minimieren. Je jünger ein Baby, desto empfindlicher. Babyprodukte unterliegen strengen Kontrollen und Richtlinien, der sog. Diätverordnung (EU-weit), die bestimmte Grenzwerte für bestimmte Stoffe vorgibt etc. Für gekaufte Babybreie gibt es Messungen. Für die, die du am Herd selbst zubereitest, hast du keine Werte. Und je jünger die Babys sind, desto sensibler sind sie auch in Bezug auf Geschmack und vor allem der Konsistenz. Brei aus dem Gläschen ist ganz fein und homogen, fast flüssig. Selbstgekochter Brei ist den meisten noch sehr jungen Babys schllicht zu fest und krümelig. Das lehnen sie ab. Nicht nur die Konsistenz kann zur Ablehnung führen, sondern auch der Geschmack. Im Besondren ist es der Geschmackseindruck "bitter", der die Kleinen häufiger davon abhält, den Brei zu essen. Es handelt sich hierbei allerdings trotzdem "nur" um eine Empfehlung, die du annehmen kannst oder auch nicht :) Wichtig ist, dass du die Methode wählst, die 100% zu dir passt. Davon profitieren dein Baby und du am Meisten. Süßkartoffel (Ipomoea batatas) hat einen sehr hohen Anteil Stärke (Kohlenhydrate). Du kannst sie mit Gemüse vermischen. Man rechnet mit der halben Menge Kartoffel im Verhältnis zum Gemüse. Man empfiehlt bei der Verarbeitung für Babybrei, die geschälte Süßkartoffel in Wasser zu garen und das Garwasser zu verwerfen, d.h. nicht zu verwenden. Ins Garwasser gehen unerwünschte Stoffe (Oxalsäure) über. Bei uns in D hat sich die Süßkartoffel in den letzten Jahren etabliert. Man lobt sie ob ihrer vielen gesunden Eigenschaften. Die ebenfalls enthaltene weniger optimale Oxalsäure bleibt in den Empfehlung jedoch meistens unerwähnt. Das liegt vermutlich daran, dass die Gehalte an Oxalsäure in der Süßkartoffel in der gängingen Literatur mit verschiedenen Werten angegeben werden. Die Werte liegen im mittleren bis höheren Bereich. Sie wird bisher dennoch nicht zu den Lebensmitteln gezählt, die von bestimmten Personengruppen (Gicht, Personen mit Neigung zur Nierensteinbildung, Babys) gemieden werden sollten. In den üblichen Empfehlungen zur Beikost, gilt die Süßkartoffel bisher als geeignete Breizutat, die hin und wieder gegeben werden kann. siehe unbedingt auch hier: http://www.rund-ums-baby.de/kochen-fuer-kinder/beitrag.htm?id=40826&suche1=ben%F6tigt&seite=1 Hast du noch Fragen? Grüße B.Neumann
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