chocolateJB
Sehr geehrter Herr Dr. Radke, meine Tochter wird demnächst 4 Monate und wird voll gestillt. Sie hat die ersten drei Monate fast nur geschrien und schreit nun häufig noch bei der Abendmahlzeit weil sie Blähungen hat. Sie trinkt sehr viel und hat auch schon ordendlich zugelegt. 7800 g, 65 cm mit 3,5 Monaten (Geburtsgewicht: 3750g mit 54 cm). Letzte Woche hat sie ihren ersten Zahn bekommen. Ich überlege nun, wann ich am besten Beikost einführe. Wenn wir mittags essen, schreit sie meist und möchte am liebsten mit am Tisch "sitzen" um uns beim essen zu zu schauen. Ist das schon ein Indiz dafür, dass ich mit Beikost anfangen sollte? Oder woran erkenne ich, wann der Zeitpunkt gekommen ist?(Speichelfluss und Kaubewegungen sind schon sehr lange und stark vorhanden) Mir hatte eine Osteopathin die ich wegen meiner Magen-Darm Probleme (ebenfalls Starke Blähungen) aufgesucht habe mal geraten die Beikost bei meinen Kindern einmal mit Obst statt Gemüse einzuführen um Blähungen weitestgehend zu vermeiden. (Essverhalten, Blähungen... hat sie wohl von mir. ) Was empfehlen Sie? Sollte ich mit 4 Monaten mit Beikost anfangen oder noch etwas warten? Macht es Sinn mit Obst anzufangen? Wie gehe ich dann weiter vor? Obst, Gemüse, Kartoffeln, Fleisch? Vielen Dank für ihre Antwort!
Sie können noch einen ganzen Monat voll stillen. Falls Sie früher mit Beikost anfangen wollen, am besten einen Möhren- oder einen Gemüse-Fleisch-Brei. Obst ist nicht zu empfehlen, enthält zuviel Fruchtzucker, macht also "dick" und vor allem Blähungen. Wenn Ihr Kind Ihnen zeigt, daß es Brei möchte, können Sie gern beginnen. Gehen Sie ggf. auf die homepage www.fke-dortmund.de (Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund).
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