Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Michael Radke:

Seit über zwei Wochen keinen Stuhl

Frage: Seit über zwei Wochen keinen Stuhl

Twinkly

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(Da ich nicht weiß, ob der Beitrag nach oben rutscht, wenn ich antworte, hier als neues Thema) Liebe Experten, wie bereits erläutert (siehe: "Wann Beikost nach vermuteten Hirschsprung?") hatte meine Tochter anfangs einige Schwierigkeiten. Wie von Herrn Prof. Wirth empfohlen, haben wir es an den folgenden 2 Tagen nach dem Forenbeitrag mit kleinen Mengen Beikost (Möhrchen) probiert. Nach unserer Einschätzung hatte sie etwas Probleme, drückte, ohne Ergebnis und das sonst sehr häufige Pupsen hörte auf. Aus Sorge vor dem quälenden Blähbauch haben wir am 2. und 3. Tag je ca 13 ml Movicollösung verabreicht und die Beikost wieder eingestellt. Das Pupsen ging wieder los aber es ging noch immer nichts in die Windel. Die letzte volle Windel ist nun schon mehr als 2 Wochen her. Zwischenzeitlich gabs lediglich drei kleine „Kackepups“ Windeln (wie ich es unglamourös, aber doch recht anschaulich nenne). Auffällig war rund um die Beikosttage, dass sie viel spuckte und das nicht nur direkt nach der Mahlzeit. Der Allgemeinzustand ist jetzt sehr gut. Sie hat keinen Blähbauch und ist topfit. Zur Kontrolle haben wir sie gewogen und sie nahm in den letzten 2 Wochen 300 g zu (wiegt jetzt also 5,7 kg). Gestillt wird sie nach wie vor häufig über den Tag verteilt, die Nacht ist jedoch ruhig und bringt im Schnitt 6 Stunden Schlaf. Kann es sein, dass sie einfach alles verwertet und nichts zum ausscheiden „übrig bleibt“ oder ist das totaler Quatsch und wir sollten sie einem Arzt vorstellen (leider ist unsere KÄ zZ in ihrem wohlverdienten Urlaub, weshalb eine telefonische Rücksprache mit ihr nicht möglich war). Vielen Dank im Voraus


Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

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Ich sehe aktuell keinen Handlungsbedarf. Muttermilch ist sehr ballaststoffarm, manche gesunde gestillte Babys haben u.U. mehr als 2 Wochen keinen Stuhl. Orientieren Sie sich an dem guten Allgemeinzustand Ihres Kindes, Bei Muttermilch und einem schnell wachsenden Kind bleibt tatsächlich "nicht viel übrig".


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