Glückskind1975
Sehr geehrter Herr Prof Dr. Rathke, Herr Prof Dr. Wirth Meine Tochter ist jetzt 4 Wochen alt. Wegen einer Not-OP mit starken Blutverlust meinerseits, produziere ich leider keine Milch und sie bekommt seit Geburt Nestle BEPA Supreme Pre bzw. Zwischenzeitlich 1 Woche Nestle BEPA HA Milch in der Flasche, jetzt wieder BEPA Supreme Pre. Die ersten drei Wochen hat sie die BEPA Milch gut vertragen aber seit einer Woche kämpft sie rund um die Uhr mit schmerzhaften Blähungen, schläft kaum noch und schreit häufiger (sie ist sonst ein ruhiges Baby). Sie streckt sich und zieht die Beine an, drückt den Kopf in den Nacken, grunzt und quiekt ohne Unterlass. Im Bauch gluckert es häufig. Sie trinkt ihre Milch aber trotzdem immer gerne (mittlerweile sind wir bei 700-750ml pro Tag, alle 3h 80-100ml, Saugerlochstärke 1, anti-Kollik Flaschen, sie trinkt langsam und entspannt, macht selten Bäuerchen) und nimmt gut zu (Geburtstgewicht 3560g, jetzt 4100g). Sie hat 2-4 mal am Tag Stuhlgang, grün/braun dünnflüssig und 5-6 mal Pipi). Wir geben ihr regelmäßig Lefax aber es tritt keine spürbare Besserung ein. Meine Frage Können die Blähungen von der Milch kommen - trinkt sie einfach zu viel Volumen oder könnte es eine Milchzucker Unverträglichkeit sein? Sollen wir das Milch Präparat wechseln? Gibt es andere Mittel als Lefax zur Linderung? Es bricht mir das Herz sie leiden zu sehen, sie kämpft ganz arg und ist sehr müde, kann aber nicht schlafen. Vielen Dank für ihren Rat Glückskind Sent using the mobile mail app
Es handelt sich sehr warscheinlich um sog. Säuglingskoliken. Milchzucker spielt dabei eine gewisse Rolle. Der ist aber in jeder Säuglingsmilch enthalten, auch in Muttermilch. Versuchen Sie den Stuhl ein wenig weicher/flüssiger zu machen. Geben Sie dazu eine kleine Menge Movicol (z.B. 1 oder 2 x täglich 1/4 Beutel). Schauen Sie nicht ängstlich auf den Beipackzettel. Wir wenden das Präparat mit Erfolg auch bei Frühgeborenen an.
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