Minou86
Guten Tag, Ich habe den Verdacht, dass mein Baby (11Wochen) eine Allergie auf Kuhmilchproteine hat. Sie wird ausschließlich gestillt und hat extrem gespuckt, war sehr unruhig während dem Stillen bzw. Hat sich mit der Brust überstreckt und plötzlich geweint. Nachts hatte sie im Schlaf plötzlich angefangen zu würgen und hatte öfters Bauchweh ( nicht täglich). Auf anraten des Kinderarztes habe ich eine Woche auf Milchprodukte verzichtet und ab ca. Dem 4. Tag haben wir eine Besserung des Allgemeinzustandes erkennen können. Der Kinderarzt meinte, dass ich nun maximal belasten soll und beobachten ob eine Verschlechterung Eintritt. Heute, am 5. Tag , fängt das extreme spucken wieder an, sie weint sehr und lässt sich schwer beruhigen. Auch die Nächte sind wieder viel unruhiger. Jetzt meine Frage, kann das tatsächlich sein, dass es eine kuhmilchprotein allergie ist, die sich nicht mit den typischen Symptomen, wie Bauchweh oder Ausschlag äußert? Und ist es plausibel, dass es mit einer Verzögerung und 4 bis 5 Tagen auftritt? Gibt es eine Möglichkeit das diagnostisch festzustellen? Ich bin bereit dazu zu verzichten, da ich weiter stillen möchte. Allerdings bin ich Vegetarier und mache mir Sorgen, dass durch den Verzicht auf Milchprodukte der Nährstoffgehalt der mutterMilch ungenügend wird. Muss in dem Fall etwas ergänzt werden? Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort & Viele Grüße
Die Symptome und Ihre Beschreibung könnten tatsächlich für eine muttermilchinduzierte Kuhmilchallergie sprechen, insbesondere, wenn es nach Weglassen von Milchprodukten besser wird. Sie können Milch/Milchprodukte weglassen und trotzdem stillen. Achten Sie auf die Kalziumzufuhr in Ihrer Nahrung. Lassen Sie bei Ihrem Arzt am besten die Kalziumkonzentration in Ihrem Blut bestimmen. Trinken Sie ggf. Mineralwasser und nehmen Sie Kalziumtabletten zu sich, falls Kalzium niedrig ist.
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