Ruderfee
Hallo Zusammen, ich mache mir große Sorgen, da unser Sohn jetzt mittlerweile seit 2 Monaten immer größer werdende Abstände zwischen einer vollen Windel hat. Als Neugeborener bis ca. 3 Monate hatte er regelmäßig 8-10 mal tgl Stuhlgang. Dann waren es alle 2-3 Tage. Dies steigerte sich mit ca. 4 Monaten auf 6, dann wieder 6, dann 7, dann 10 letztes mal 12 Tage ( da war der Stuhlgang auch zäher, breiartig, vorher typischer Muttermilchstuhl) und nach den 12 Tagen auch gleich drei mal randvoll. Nun sind 13 Tage verstrichen. Er weinte heute bei Blähungen und da er insgesamt so unruhig war, wollte ich die Temperatur messen. Die war im normalen Bereich, allerdings war es auffällig schwerer, das Fiebertermometer einzuführen. Das beunruhigte mich und ich fuhr zum KiA, der eine Spülung vornahm. ( war das eigentlich schon nötig?) Daraufhin hatte mein Baby ca 1 Std später Stuhl. Er hat sich sehr angestrengt und gedrückt, der Stuhl war aber sehr flüssig, weshalb mich die Mühe stutzig macht. Wenn ich beim säubern gegen den Anus komme, wirkt der immer noch extrem hart und mein Kind weint. Gegen 19 Uhr hat er noch mal, während er auf dem Bauch rumturnte Stuhl gehabt. Dieses mal eine ganz kleine Menge mit Schleim. Bis hierhin habe ich Ihn noch voll gestillt. Gestern hat er zum ersten mal an einer Gurke rumgelutscht und ein Daumennagelgroßes Stück Roggenbrot gegessen. Ansonsten ist er bislang Beikostfrei. Und vorher fing das mit den unregelmäßigen Stühlen ja auch bereits an. Ich bin total verunsichert, wie ich mich verhalten soll. Ist das normal, obwohl er voll gestillt wird? Darf ich in so einer Situation überhaupt mit Beikost anfangen? Hat er, wenn der Anus sich so verengt anfühlt noch andere Schwierigkeiten? Vielen Dank und freundliche Grüße Ruderfee
Es handelt sich um eine sog. Pseudoobstipation des gestillten Säuglings - ein an sich normales Phänomen, das mit der Gabe von Beikost verschwindet. Fanagen Sie mit Breien an. Wenn der Stuhl zu fest wird, kann man mit Movicol arbeiten (z.B. 2 x 1/4 Beutel pro Tag).
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