Frischluftfan
Guten Tag, meien Tochter ist nun 12,5 Monate alt und sie hat sich bis vor kurzem fast nur vom Stillen ernährt. Wir waren da zwar schon einmal soweit, dass wir die Mahlzeiten tagsüber weggelassen haben, sie hat aber trotzdem fast nichts gegessen und wurde Abends, Nachts und Morgens insgesamt bis zu 4 Mal gestillt. Unsere Kinderärztin riet uns, erstmal wieder tagsüber zu stillen, damit klar ist, dass die Nahrungsaufnahme nicht in der Nacht stattfindet. Nun sind wir soweit, dass es vorm Bettgehen eine Stillmahlzeit gibt und dann um ca. 4 Uhr Morgens nochmal. Haben die Tagmahlzeiten immer mehr weggelassen und seit 2 Tagen bleibt es bei diesen beiden Stillmahlzeiten. Allerdings isst meine Tocher nach wie vor wenig und, was mich fast noch mehr beschäftigt ist, dass sie kaum (Wasser o. Saftschorlen) trinken mag. Ich biete es ihr häufig an, aber oft weist sie das Angebot zurück, so dass die Windeln tagsüber fast nicht nass sind, nur die Nachtwindel ist schwer, was ja aufgrund des Stillens kein Wunder ist. Gegessen hat sie heute z.B. Frühstück: 1/3 gekochtes Ei, 1 Biscuitstange in Milch getunkt (leider trinkt sie keine Milch, weder aus der Tasse noch aus der Flasche) Mittag: 1/2 Spinatknödel, 1/4 Kartoffel, als Nachspeise die Heidelbeeren und ca. 5 TL Müsli, das beim Frühstück nicht gegessen wurde Nachmittag: 1 Scheibe Gurke, 1 Baby-Müsliriegel, 2 Bissen Banane, 3 Erdbeeren Abends: einige Erbsen, eine kleine gedünstete Karotte, ein paar Happen Fisch und ca. 1/4 Zwieback (in Milch aufgeweicht) Sie spielt oft lieber mit dem Essen, als es zu essen. :-( Meine Frage ist, ob das alles reichen kann? Vor allem die Flüssigkeitszufuhr??? Danke für Ihre Antwort!
Entscheidend ist die Gewichts- und Längenentwicklung Ihres Kindes. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt über die Perzentilenkurven. Wenn die in Ordnung sind, gibt es keinen Grund zur Besorgnis. Das Gleiche gilt für die Trinkmenge. Die regeln die Kinder über das Durstverhalten selbst. Auch da kein Grund zur Sorge.
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