Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Michael Radke:

Ausreichend Milch sechs Monate

Frage: Ausreichend Milch sechs Monate

Emamuelle

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Guten Tag, Meine Tochter (fast 7 Monate) wacht seit Wochen jede Nacht stündlich auf (manchmal sogar häufiger) und weint,bis sie an die Brust kann. Ich dachte erst, es sei irgendwie aus einem Nähebedürfnis heraus, wobei ich nicht verstehe weshalb ( sie hat schon mal ne Zeit lang 4 Stunden am Stück geschlafen), jetzt meinte jedoch mein Mann, dass sie vielleicht einfach nicht satt wird  und wir ihr die Flasche geben sollten. Es stimmt, meine Brüste fühlen sich weicher an und sind kleiner geworden..es kommt aber noch Milch raus. Was kann denn die Ursache sein? Seit etwa vier - fünf Wochen geben wir einmal am Tag Beikost (Süsskartoffel oder broccoli oder Pastinake, so etwa 125 Gramm). Ich bilde mir ein, dass unsere Tochter auch weniger Urin abgibt. Aber vielleicht trügt das. Sie hat definitiv nur alle paar Tage Stuhlgang seit Einführung der Beikost, obwohl sie häufiger mal drückt. Kann es also sein,dass tatsächlich die Brüste nicht ausreichen? Sollen wir ihr auch abends Brei geben? Und zusätzlich Wasser anbieten? Tagsüber will sie eigentlich nicht ständig an die Brust.  Was kann das sonst mit dem stündlichen aufwachen auf sich haben? 


Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

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Ihr Kind wird wahrscheinlich nicht mehr richtig satt. Sie könnten die Beikost abends geben und Ihr Kind essen lassen, soviel es will. Wenn die Muttermilch nicht mehr ausreicht, geben Sie eine PreNahrung per Flasche. Im Alter von etwa 8 Monaten kann eine zweite Beikost eingeführt werden. Abstillen wäre dann eine Alternative, der Wert der Muttermilch schwindet in diesem Alter mit jedem Tag. Haben Sie davor keine Angst. Also ggf. ein oder zweimal stillen, 2 x Beikost und oder eine Flasche. Einfach ausprobieren.


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