Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Posth, vielen Dank für Ihre Antwort.Ich bin mir sicher, daß die momentane Anhänglichkeit unseres Sohnes, wie von Ihnen beschrieben, mit dem Alter, 16M, zu tun hat.Auch bekommt er gerade Zahn 13+14. Wenn die ganze Zahnerei etc.vorbei ist werde ich sicher die nächtl.BE in Angriff nehmen. Das Stillen an sich mache ich nicht, weil ich überz.LZStillerin bin, sondern weil unser Sohn von Anfang an sehr unruhig und schwer zu Beruhigen war. So hat das Stillen oft geholfen.Aber auch der Papa hat viel Zeit mit dem Jungen verbracht, ihn getröstet und viele Aufgaben (Abendessen, Abendritual, etc) übernommen.Er durfte ihn auch zu Bett bringen. Im Moment jedoch schläft er meistens an meiner Brust ein oder in meinem Arm. Ab wann sollte sich ein Kind denn ohne Probleme auch wieder von anderen zum Schlafen begleiten lassen?Bis wann ist es Ok, daß Mama für Sachen wie Trösten und Schlaf die 1.Person ist?Wie lange sollte man überh. das Kind id Schlaf begleiten?(Wiegen etc.)NochmHerzlDank
Hallo, wielange die Wiederannäherungskrise dauert, lässt sich schwer voraussagen. Bindungs- und Loslösungstatus drehen mit daran. Aber 3-4 Wochen dauert es meistens schon. Die Einschlafbegleitung in unmittelbarem Kontakt zu einer der Bezugspersonen dauert häufig bis zum Ende des 2. Lebensjahres. Dann geht diese Nähe mehr und mehr in die relative Nähe am Bett sitzend über. Viele Kleinkinder schaffen das bereits im 2. Lebensjahr, aber das ist nicht zu erzwingen. Unmittelbare Einschlafbegleitung braucht das Kind sicher bis zu 3. Lebensjahr. Dann kommt das "Rufalter". die Kinder rufen nach ihren Eltern, müssen sich aber nicht mehr durch Augenschein versichern, dass diese noch da sind. Viele Grüße
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