Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Wie kann ich meine Tochter bei dem nächtlichen trocken werden unterstützen?

Frage: Wie kann ich meine Tochter bei dem nächtlichen trocken werden unterstützen?

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Sehr geehrter Herr Dr. Posth, meine Tochter ist nun 4,5 Jahre alt und war nachts noch nie trocken. Ich wollte sie dazu nicht drängen, da das Trockenwerden tagsüber schon ein sehr sensibles Thema war: nach Geburt des kleinen Bruders kam es (nachdem sie tagsüber bereits trocken war) wieder zu Einnässen/ Einkoten. Dies ist mittlerweile nicht mehr der Fall, tagsüber klappt alles sehr gut. Meine Tochter geht vor dem Schlafengehen nochmal auf die Toilette, manchmal setze ich sie vor meinem Zubettgehen nochmal drauf (dann kommt meistens nichts) - und morgens ist die Windel immer sehr voll. Ich möchte ihr gerne ersparen, das Ganze zum Problemfall mit Arztuntersuchung etc. zu machen. Was könnte ich aus ihrer Sicht tun, um sie beim nächtlichen Trockenwerden zu unterstützen? Vielen Dank für Ihren Rat! Mit freundlichen Grüßen, S.N.


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, das nächstliche Trockenwerden kann man nicht beeinflussen. Es ist ein reiner Reifungsprozess, der letztendliche hormonell gesteuert wird. Jedes Kind hat dazu Zeit bis zu seinem 6. Geburtstag. Das entspricht einem Erfahrungswert. Fast immer sind in der Familie auch andere Familienmitglieder nachts eher spät trocken geworden. Hören Sie sich einmal um. Auf jeden Fall sollten Sie Ihrer Tochter keinen Druck machen und ihr die benötigte Reifungszeit gönnen. Viele Grüße


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